Quarantäne Life-Hack: Mexikaner schickt Chihuahua zum Einkaufen

Moritz Piehler
·Freier Autor
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So recht scheint der Chihuahua noch nicht zu wissen, ob er sich die Einkaufsaufgabe zutrauen soll. (Quelle: Facebook Antonio Muñez)
So recht scheint der Chihuahua noch nicht zu wissen, ob er sich die Einkaufsaufgabe zutrauen soll. (Quelle: Facebook Antonio Muñoz)

Die Corona-Krise bringt ungeahnte Herausforderungen mit sich. Was soll man zum Beispiel machen, wenn einen plötzliche Gelüste überkommen, etwa für Chips, man aber partout das Haus nicht verlassen darf? Ganz einfach: Man schickt sein Haustier zum Kiosk.

Wie ganz Mexiko ist auch Antonio Muñoz gerade in seinem Haus in Quarantäne. Im ganten Land darf die Wohnung nur noch verlassen, wer dafür einen guten Grund vorweisen kann. Ob die kontrollierende Polizei aber die Lust auf ein paar Cheetos gelten lassen würde, ist doch mehr als fraglich. Was also tun?

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Muñoz hat das Glück, einen treuen - wenn auch winzigen- Gefährten an seiner Seite zu wissen. Und so kürte er seinen Chihuahua Chokis zum Helfer in der misslichen Lage. Kurzerhand schrieb er eine Zettelbotschaft an den Laden an der Ecke, steckte sie unter das Halsband des Hundes und schickte ihn auf Einkaufstour für die orangenen Chips. Das ganze dokumentierte er in einer kleinen Fotoserie auf seinem Facebook-Account.

Auf dem Zettel stand zu lesen: “Lieber Herr im Kiosk, könnten Sie meinem Hündchen bitte eine Packung Cheetos verkaufen?” Zum Zettel hatte Muñoz eine 20 Dollar-Note ins Halsband gesteckt. In seiner Nachricht mahnte er den Ladenbesitzer noch, freundlich zu seinem lieben Hund zu sein, “sonst beißt er”. Doch das wurde zum Glück nicht in die Tat umgesetzt, denn tatsächlich hielt sich der benachbarte Kioskbesitzer an die Anweisungen und gab Chokis wirklich die gewünschten Chips mit. Der, so ist es auf den Fotos zu sehen, klemmte sich die Tüte zwischen die Zähne und kehrte brav zu seinem Besitzer zurück. Zu seinem Post schrieb Muñoz schlicht: “Tag drei der Quarantäne. Ich wollte meine Cheetos.” Über 250.000 Mal wurde der Post geteilt.

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Inzwischen wurde Chokis insgesamt dreimal auf die Reise zum Kiosk geschickt, jedes Mal kehrte der Chihuahua mit der gewünschten Sorte Chips zurück. Ob er allerdings zur Belohnung etwas vom Einkauf abbekommt, ließ Muñoz offen.

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