Queen Elizabeth II. und ihre Corgis: Ihre Hunde waren ihr Leben lang an ihrer Seite

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Queen Elizabeth II. und ihre Corgis – das ist eine Lebens- und Liebesgeschichte! Ihren ersten Corgi bekam die damalige Prinzessin erst mit 18 Jahren geschenkt, aber ihre Faszination für die Hunde begann schon viel früher. Im Laufe ihrer königlichen Regentschaft hatte sie insgesamt 30 verschiedene Hunde. Doch was passiert eigentlich mit ihren geliebten Haustieren nach ihrem Tod?

1952: Queen Elizabeth II. mit einem ihrer Corgis vor dem Balmoral Castle, wo sie starb (Bild: Getty Images)
1952: Queen Elizabeth II. mit einem ihrer Corgis vor dem Balmoral Castle, wo sie starb (Bild: Getty Images)

Es ist eine Liebesgeschichte für sich: Queen Elizabeth II. hatte nicht nur ein Leben lang ihren Ehemann Prinz Philip an ihrer Seite, sondern auch ihre Hunde. Die verstorbene Königin hatte ein Faible für eine ganz bestimmte Rasse: den Pembrokeshire Welsh Corgi. Ihr Leben lang war die Königin von Vierbeinern umgeben. Inzwischen gelten Corgis weltweit sogar als Symbol des britischen Königshauses. Insgesamt vier Hunde lässt die Queen nach ihrem Tod zurück: zwei Corgis namens Candy und Muick, einen Corgi-Dackel namens Sandy und einen Cocker Spaniel namens Lissy.

Banner Queen. (Bild: Yahoo/Getty Images)
Banner Queen. (Bild: Yahoo/Getty Images)
Schon als kleines Mädchen liebte Prinzessin Elizabeth Corgis (Bild: Lisa Sheridan/Studio Lisa/Hulton Archive/Getty Images)
Schon als kleines Mädchen liebte Prinzessin Elizabeth Corgis (Bild: Lisa Sheridan/Studio Lisa/Hulton Archive/Getty Images)

Queen Elizabeth II. und ihre Schwester Prinzessin Margaret waren sogar dafür verantwortlich, dass eine neue Hunderasse, der Dorgi, entstand. Rein zufällig versteht sich. 1971 wurde der Dorgi geboren, als Tiny, einer der Corgis der Königin, sich mit Pipkin, einem der Dackel ihrer Schwester Prinzessin Margaret, paarte.

Die damalige Prinzessin Elizabeth mit ihrer Schwester Prinzessin Margaret und einem Corgi im Jahre 1944 (Bild: Lisa Sheridan/Studio Lisa/Hulton Archive/Getty Images)
Die damalige Prinzessin Elizabeth mit ihrer Schwester Prinzessin Margaret und einem Corgi im Jahre 1944 (Bild: Lisa Sheridan/Studio Lisa/Hulton Archive/Getty Images)

Die Faszination der Königin für den Corgi soll begonnen haben, als die damalige Prinzessin sieben Jahre alt war. Eine ihrer Freundinnen soll einen Corgi gehabt haben und sie wollte auch einen.

Nach Tod der Queen: Dieses Foto ist ein seltener Anblick

Zu dieser Zeit waren die Pembrokeshire Welsh Corgis in Wales weit verbreitet, in England weniger. Dookie (auch bekannt unter dem Namen Rozavel Golden Eagle) war der erste Corgi der königlichen Familie und wurde 1933 von Elizabeths Vater, König George VI., gekauft.

Susan war der erste Corgi der Queen

Erst an ihrem 18. Geburtstag im Jahr 1944 bekam Prinzessin Elizabeth einen eigenen Pembrokeshire Welsh Corgi-Welpen namens Susan geschenkt. Dieser Corgi war neben ihrem Ehemann Prinz Philip ihr treuester Begleiter und soll 1947 sogar bei ihren Flitterwochen in Schottland dabei gewesen sein (die Queen versteckte Susan angeblich unter ein paar Decken und schmuggelte sie so nach Schottland!).

1982: Queen Elizabeth II. und Prinz Philip zum 30. Thronjubiläum in Sandringham, Norfolk (Bild: Dennis Oulds/Central Press/Getty Images)
1982: Queen Elizabeth II. und Prinz Philip zum 30. Thronjubiläum in Sandringham, Norfolk (Bild: Dennis Oulds/Central Press/Getty Images)

Susan, die 1959 starb, wurde von der Königin gezüchtet und brachte eine ganze Linie hervor, die mit 14 Generationen den größten Teil ihrer Regentschaft überdauerte. Einer von Susans Nachkommen war Sugar, der Hund von Prinz Charles, nun König Charles III. Ein weiterer war Honey, der Corgi von Queen Mum. Erst in ihren 90ern hörte Queen Elizabeth II. auf, Hunde zu züchten. Der letzte von Susans Nachkommen, Willow, starb 2015.

Juli 1936: Prinzessin Elizabeth kuschelt mit einem Corgi Bild: Lisa Sheridan/Studio Lisa/Hulton Archive/Getty Images)
Juli 1936: Prinzessin Elizabeth kuschelt mit einem Corgi Bild: Lisa Sheridan/Studio Lisa/Hulton Archive/Getty Images)

Doch wer bekommt die Hunde nach dem Tod der Queen eigentlich?

Wie die Royal-Expertin Ingrid Seward, die zahlreiche Biografien über die Royals verfasst hat, gegenüber der Newsweek verlauten ließ, könnten die Hunde in die Obhut von Prinz Andrew kommen. Er hatte seiner Mutter 2021 auch den Welpen Muick geschenkt.

Eine weitere Möglichkeit wäre laut der Journalistin und Royal-Expertin Penny Junor, dass die Hunde den langjährigen Mitarbeitern des Königshauses überlassen werden, die selbst jahrzehntelang auf die Tiere aufgepasst haben.

Queen Elizabeth II. mit einem ihrer Corgis in Sandringham (Bild: Getty Images)
Queen Elizabeth II. mit einem ihrer Corgis in Sandringham (Bild: Getty Images)

In Frage kommen für diesen Job etwa Angela Kelly, die Schneiderin und rechte Hand der Königin, oder Paul Whybrew, ein enger Mitarbeiter. "Beide mögen die Hunde", hätten ungehinderten Zugang zur Königin gehabt und sollen ihr sehr nahegestanden haben, erklärte Junor gegenüber Newsweek.

Bildergalerie: Das Leben und Wirken von Queen Elizabeth II.

Wer auch immer die Hunde bekommt, eines ist sicher: Die Liebe zu ihren Tieren hört mit dem Tod der Queen nicht auf. Dass sie für immer bestehen bleiben wird, beweisen die folgenden Bilder. Kann Tierliebe schöner aussehen?

Queen Elizabeths Liebe zu Corgis hielt ein Leben lang an (Bild: PA Images via Getty Images)
Queen Elizabeths Liebe zu Corgis hielt ein Leben lang an (Bild: PA Images via Getty Images)
Queen Elizabeth II. und der Duke von Edinburgh mit '
Queen Elizabeth II. und der Duke von Edinburgh mit '"Tinker", einer Kreuzung zwischen einem Corgi und einem Dachshund (Bild: PA Images via Getty Images)
Queen Elizabeth II. wurde oft beim Spaziergang mit ihren Corgis fotografiert – hier im Jahre 1994 (Bild: Julian Parker/UK Press via Getty Images)
Queen Elizabeth II. wurde oft beim Spaziergang mit ihren Corgis fotografiert – hier im Jahre 1994 (Bild: Julian Parker/UK Press via Getty Images)
Die Queen liebte Kopftücher – und hatte natürlich auch eins mit Hundemotiven (Bild: Max Mumby/Indigo/Getty Images)
Die Queen liebte Kopftücher – und hatte natürlich auch eins mit Hundemotiven (Bild: Max Mumby/Indigo/Getty Images)
Queen Elizabeth II. trug ihre Corgis auch gerne mal (Bild: Anwar Hussein/Getty Images)
Queen Elizabeth II. trug ihre Corgis auch gerne mal (Bild: Anwar Hussein/Getty Images)
20. November 1979: Queen Elizabeth II. und der Duke of Edinburgh mit ihren Corgis zum 32. Hochzeitstag (Bild: AFP)
20. November 1979: Queen Elizabeth II. und der Duke of Edinburgh mit ihren Corgis zum 32. Hochzeitstag (Bild: AFP)
Queen Elizabeth II. und Prinz Philip entspannen mit ihren Corgis in Balmoral, Schottland. (Bild: Anwar Hussein/Getty Images)
Queen Elizabeth II. und Prinz Philip entspannen mit ihren Corgis in Balmoral, Schottland. (Bild: Anwar Hussein/Getty Images)
Queen Elizabeth ll. mit ihren Corgis auf dem Flughafen von Aberdeen 1974. (Bild: Anwar Hussein/Getty Images)
Queen Elizabeth ll. mit ihren Corgis auf dem Flughafen von Aberdeen 1974. (Bild: Anwar Hussein/Getty Images)

Im Video: Die Queen mit ihren Corgis am Flughafen in Heathrow!