Queen of Drags: Hamburger Drag-Queen packt über Dreh mit Heidi Klum aus

In einer neuen ProSieben-Show kämpfen ab Donnerstag zehn Drag Queens um den Titel „Queen of Drags“. Mittendrin: „Samantha Gold“ – im bürgerlichen Leben Bernd, 35 Jahre alt, aus Eimsbüttel. Die MOPO sprach mit der Drag Queen über ihren Werdegang, die Arbeit in „Olivas Show Club“ auf dem Kiez und die Dreharbeiten mit Heidi Klum.

Wie bist du zur Drag-Queen geworden?

Samantha Gold: Das ist eine verrückte Geschichte: Ich habe – zum Glück – eine schräge Familie und wir veranstalten regelmäßig Mottoparties. Irgendwann haben sich mal alle Männer als Frauen verkleidet und alle Frauen als Männer, alle haben mitgemacht, auch meine Großeltern, die mittlerweile 90 Jahre alt sind. Da saß mein Opa neben mir und meinte: Mensch, Bernd, wie machst du das? Du siehst so gut aus!“

Drag-Queen Samantha Gold kommt aus Graz

Du wurdest also von Anfang an unterstützt.

Ganz genau. Und durch diese Geschichte hab ich mir gedacht: Ich hab Lust darauf, mich zu verwandeln – und habe dann anfangen mit Drag. Ich komme aus Graz und habe dort am Tuntenball teilgenommen und gewonnen und so wurde die Sache immer größer. Irgendwann wurde dann Olivia Jones auf mich aufmerksam – und aus dem Hobby wurde plötzlich ein Beruf.

Queen of Drags: Samantha Gold kam durch ein Erasmus-Semester nach Hamburg

Du bist also wegen des Jobs nach Hamburg gezogen?

Nee, ich bin für ein Erasmus-Semester hergekommen. Ich habe Diätologie studiert, weil mir das Thema einfach am Herzen lag: Ich hatte selbst immer wieder Gewichtsschwankungen und dann fiel irgendwann der Entschluss, das zu studieren. Und als ich für das Erasmus-Semester hier war, habe ich mich einfach in diese Stadt verliebt – und bin mit meinem jetzigen Mann hergezogen. Irgendwann hat mich dann der Barchef der „Olivia Jones Bar“ angeschrieben und nach einem kurzen Vorstellungsgespräch hatte ich den Job, das ging alles ganz fix.

Queen of Drags: Das liebt Drag Queen Samantha Gold

Was gefällt dir an deinem Job auf dem Kiez?

Ich liebe die Oliva-Jones-Familie! Wir helfen uns gegenseitig, das ist großartig. Aber auch die Menschen, die in die Bar kommen, sind meistens großartig. Nach meinem Auftritt gehe ich von der Bühne und zu den Leuten an die Tische – und die erzählen mir viel von sich, schütten ihr Herz aus. Das passiert eigentlich jeden Abend. Ich finde...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo