Queen verpasst es, in ihrer bewegenden Rede anlässlich der Klimakonferenz die Sussexes zu erwähnen

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Die Queen hat die an der Klimakonferenz teilnehmenden Staats- und Regierungschefs der Welt dazu aufgerufen, „für eine gemeinsame Sache“ zusammenzuarbeiten, um den Klimawandel zu bekämpfen und „die unüberwindlichsten Probleme zu lösen“.

In einer Videobotschaft, die während des Willkommensempfangs für die anwesenden Präsidenten und Premierminister abgespielt wurde, drückte sie ihre Hoffnung darüber aus, dass das Vermächtnis des Gipfels darin bestehen würde, dass sie erkennen, dass „die Zeit der Worte nun der Zeit des Handelns weichen muss“.

Die Queen hatte für die Klimakonferenz eine Videobotschaft aufgezeichnet. Foto: AP
Die Queen hatte für die Klimakonferenz eine Videobotschaft aufgezeichnet. Foto: AP

Die Queen würdigte auch „meinen lieben verstorbenen Ehemann“, den Herzog von Edinburgh, für sein Umweltbewusstsein, mit dem er das Thema vor mehr als 50 Jahren ansprach und lobte auch ihren Sohn Prinz Charles und ihren Enkel Prinz William für ihre Bemühungen um die Umwelt.

„Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass die führende Rolle, die mein Mann hatte – Menschen zum Schutz unseres sensiblen Planeten anzuhalten – durch die Arbeit unseres ältesten Sohnes Charles und seines ältesten Sohnes William weiterlebt“, sagte die 95-jährige Monarchin.

„Ich könnte nicht stolzer auf sie sein."

Es wurde jedoch angemerkt, dass die Queen weder Prinz Harry noch seine Ehefrau Meghan Markle erwähnte.

Der Herzog von Sussex hat in der Vergangenheit bereits gesagt, dass seine Vaterschaft ihn in seinem Engagement für die Umwelt und gegen die Klimakrise bestärkt hat. 2019 rief er deshalb seine Öko-Reiseinitiative Travelyst ins Leben.

Prinz Harry und Meghan Markle sprechen auf der Bühne des Global Citizen Live Konzerts. Foto: Getty
Prinz Harry und Meghan Markle sprechen auf der Bühne des Global Citizen Live Konzerts. Foto: Getty

Im Mai sprach Harry in dem Apple TV+ Special Das Ich, das du nicht siehst offen über seine Ängste in Bezug auf das Klima und sagte: „Für Kinder, die in der heutigen Welt aufwachsen, ist es ziemlich deprimierend, denn je nachdem, wo man lebt, steht das eigene Land entweder in Flammen, steht es unter Wasser oder es werden Häuser oder Wälder dem Erdboden gleichgemacht.“

Kürzlich hielten Harry und Meghan beim Global Citizen Live-Konzert eine Rede. Die Organisation hinter der Veranstaltung forderte die USA auf, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren, und forderte von den reichen Ländern, die Entwicklungsländer bei der Umstellung hin zu mehr Umweltschutz zu unterstützen.

Prinz Philip war ein Umweltschützer und setzte sich für die Natur ein, lange bevor sie in den Köpfen der Menschen so präsent war wie heute.

Er war von 1981 bis 1996 Präsident des WWF (World Wildlife Fund) und fuhr schon Jahrzehnte vor der Verbreitung umweltfreundlicher Fahrzeuge mit einem umweltfreundlichen Taxi durch die Straßen von London.

Kürzlich hatte William Prominente zur Eröffnungszeremonie der Verleihung seines Umweltpreises, Earthshot Prize, geladen. Dieser zielt darauf ab, Lösungen für die Probleme der Welt zu finden, z. B. für saubere Luft oder die Beseitigung von Plastik im Meer. Er kritisierte auch die milliardenschweren Raumfahrtpläne von Jeff Bezos und Elon Musk.

Charles hat einen Großteil seines Lebens damit verbracht, auf die Bedrohung der Umwelt durch den Menschen hinzuweisen und zu versuchen, diese zu verringern.

Die Queen lobte die Umweltbemühungen von Prinz Charles und Prinz William. Foto: Getty
Die Queen lobte die Umweltbemühungen von Prinz Charles und Prinz William. Foto: Getty

Die Queentrug bei ihrer Ansprache eine Schmetterlingsbrosche, während sie vor einem Foto saß, auf dem Philip 1988 in Mexiko Schmetterlinge bewundert.

„In den kommenden Tagen hat die Welt die Chance, sich dem gemeinsamen Ziel anzuschließen, eine sicherere und stabilere Zukunft für unsere Menschen und für den Planeten, von dem wir abhängen, zu schaffen“, so die Queen weiter.

„Niemand von uns unterschätzt die Herausforderungen, die vor uns liegen, aber die Geschichte hat gezeigt, dass es immer Raum für Hoffnung gibt, wenn sich Nationen für eine gemeinsame Sache zusammenschließen. Wenn wir Seite an Seite arbeiten, sind wir in der Lage, die unüberwindlichsten Probleme zu lösen und über die größten Widrigkeiten zu triumphieren.“

„Ich für meinen Teil hoffe, dass diese Konferenz eine der seltenen Gelegenheiten sein wird, bei denen jeder die Chance hat, sich über die Politik des Augenblicks zu erheben und echte staatsmännische Fähigkeiten zu zeigen.“

Kristine Tarbert

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