Quellcode von Internet-Begründer Berner-Lee als NFT versteigert

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Quellcode

Der Quellcode des Internet-Begründers Tim Berner-Lee ist in den USA in Form eines NFT für umgerechnet 4,5 Millionen Euro versteigert worden. Das New Yorker Auktionshaus Sotheby's organisierte die einwöchige Versteigerung bis zum Mittwoch (Ortszeit) für das Programm, das den Weg für das Internet in seiner heutigen Form ebnete. Das digitale Werk umfasst eine animierte Version von Berners-Lees fast 10.000 Zeilen langen Code sowie einen Brief des in Großbritannien geborenen Informatikers.

NFT steht für Non-Fungible Token - ein virtuelles Gut, das einmalig und nicht austauschbar ist. Das System basiert wie Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie. Im Gegensatz zu Kryptowährungen ist ein Non-Fungible Token aber einzigartig und gewissermaßen ein virtuelles Sammlerstück, das anhand eines Zertifikats verkauft oder getauscht werden kann.

"Vor zehn Jahren wären wir nicht in der Lage gewesen, dies zu tun", sagte die Vizepräsidentin von Sotheby's, Cassandra Hatton, und verwies auf den jüngsten Hype um NFTs. Das Werk sei aufgrund seiner Bedeutung für die Entstehung des Internets einzigartig. "Das hat jeden Aspekt des Lebens verändert", sagte Hatton.

Seinen Anteil am Verkaufserlös will Berner-Lee für wohltätige Zwecke spenden. Im Jahr 1989 hatte der Physiker und spätere Computerwissenschaftler die Vision eines Systems zur gemeinsamen Nutzung von Informationen, das es Wissenschaftlern ermöglichen würde, von überall auf der Welt auf Daten zuzugreifen. Er nannte das neue Netzwerk World Wide Web.

Zwischen 1990 und 1991 schrieb Berner-Lee das Programm, mit dem der erste Internet-Browser entstand, und schuf damit die Grundlage für das heutige Internet.

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