R. Kelly wegen angeblicher Affäre angeklagt

redaktion@spot-on-news.de (wue/spot)
Ein Mann aus Mississippi hat Schmusesänger R. Kelly angeklagt. Dieser soll durch eine Affäre mit der Frau des Mannes dessen Ehe zerstört haben.

R. Kelly (50, "I Believe I Can Fly") war schon immer ein Herzensbrecher. Mit einer Affäre soll er nun der Grund für die Scheidung eines Mannes aus Mississippi sein - und wurde deshalb auch angeklagt. Wie der Lokalsender "WAPT News" berichtet, habe ein Mann namens Kenny Bryant am 21. April die Klage eingereicht.

Fünfjährige Affäre

Bryants Frau Asia Childress habe demnach eine Romanze mit Kelly gehabt, bevor Bryant und Childress sich im Juli 2012 das Jawort gegeben haben. Sie hatte ihrem Mann erklärt, dass die Liebesgeschichte vorbei sei. Die Romanze wurde aber offenbar wieder neu entfacht, nachdem die Frau ein Konzert des Sängers im Oktober 2012 besucht hatte. Laut der Anklage habe Kelly Childress verführt und über die vergangenen rund fünf Jahre die Affäre der beiden über Anrufe, Textnachrichten und Rendezvous aufrechterhalten. Childress habe zuletzt die Scheidung eingereicht, was laut Anklage mutmaßlich geschehen sei, damit sie ihre Beziehung mit Kelly fortführen könne. Die Frau sei außerdem - vermutlich von Kelly - mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt worden.

Doch damit nicht genug: Bryants Frau habe ihn schon vor Jahren dazu überredet, mit ihr aus Karrieregründen nach Atlanta zu ziehen. Der Mann habe seinen Beruf aufgegeben und sei mit ihr umgezogen. Mittlerweile vermute Bryant, dass das ihm zunächst nicht bekannte Motiv für den Umzug wohl jenes war, dass seine Frau dadurch die Affäre leichter aufrechterhalten konnte. In Atlanta sei es Bryant nicht möglich gewesen, eine feste Arbeit zu finden, was ihn in den finanziellen Ruin getrieben haben soll. Bryant fordert ein Bußgeld und Schadensersatz in unbekannter Höhe. Er will laut Klage im öffentlichen Interesse ein Exempel statuieren. So sollen Kelly und andere Männer in ähnlicher Situation davon abgehalten werden, Ehebruch zu begehen. Kelly wollte sich bisher nicht äußern.

Foto(s): Jamie Lamor Thompson / Shutterstock.com

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