R2G: 100 Tage Rot-Rot-Grün in Berlin - Ein Rückblick

Langeweile kam mit „R2G“ in Berlin bisher nicht auf. Der Start war alles andere als optimal. Doch man hat sich eingespielt.

Ein islamistischer Terroranschlag, eine Stasi-Affäre, eine Fast-Regierungskrise und eine neue Terminverschiebung für den Hauptstadtflughafen BER: Es gibt Landesregierungen in Deutschland, die sich in ihren ersten 100 Tagen in ruhigerem Fahrwasser als Rot-Rot-Grün in Berlin bewegt haben. Aber in der Hauptstadt ist eben manches anders. Hier beschäftigte sich "R2G", das deutschlandweit erste Dreierbündnis von SPD, Linken und Grünen unter Führung der Sozialdemokraten, zunächst lange mit sich selbst. Davon, Vorbild für eine neue Regierungskonstellation auch im Bund zu sein, ist man im Jahr der Bundestagswahl weit entfernt.

R2G - Der interaktive 100-Tage-Check

Doch das kann noch werden, meinen die Koalitionäre im Roten Rathaus. Denn nach Terrorschock und wochenlanger Rumpelpolitik haben sie sich wohl langsam gefunden - beziehungsweise einen Weg, hochgesteckte Ziele gemeinsam auch in Angriff zu nehmen. "Nach einem holprigen Start hat die Koalition Tritt gefasst", meint Linke-Fraktionschefin Carola Bluhm. Ihre Grünen-Kolleginnen Antje Kapek und Silke Gebel sprechen von einem "echten Aufbruch trotz ruckeligen Starts". Die Opposition sieht das naturgemäß ganz anders: "Klarer Fehlstart". Und auch die Wirtschaft ist (noch) nicht begeistert.

Rot-Rot-Grün will Berlin - die schillernde wie problembehaftete Metropole - zu einer sozialeren und ökologischeren Stadt umkrempeln. Was das konkret bedeutet, zeigt sich an den Vorhaben, die die Partner mittlerweile auf den Weg gebracht haben. So soll bi...

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