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Radfahren: EU will mehr Radwege und E-Bike-Ladestationen

Mehr Radwege, Stellplätze und Ladestationen für E-Bikes: Radfahren soll in der EU attraktiver werden. EU-Kommission, Europaparlament und Rat unterzeichneten eine entsprechende Erklärung, die als Orientierung für künftige Gesetze dienen soll. (John MACDOUGALL)
Mehr Radwege, Stellplätze und Ladestationen für E-Bikes: Radfahren soll in der EU attraktiver werden. EU-Kommission, Europaparlament und Rat unterzeichneten eine entsprechende Erklärung, die als Orientierung für künftige Gesetze dienen soll. (John MACDOUGALL)

Mehr Radwege, Stellplätze und Ladestationen für E-Bikes: Radfahren soll in der EU sicherer und attraktiver werden. "Mehr und bessere sichere Radinfrastrukturen in der gesamten EU sind notwendig, um mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der EU-Kommission, des Europaparlaments und des Rats der Mitgliedstaaten vom Mittwoch. Die Erklärung soll als Orientierung für zukünftige EU-Gesetze dienen.

"Ich bin überzeugt, dass wir uns von einem autozentrierten Ansatz lösen können", begrüßte die Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Europaparlament, Karima Dalli, die Erklärung. Die EU-Institutionen verpflichten sich damit unter anderem zum Aufbau "sicherer und zusammenhängender Radverkehrsnetze in Städten". Radwege, Stellplätze und Ladestationen für E-Bikes sollen ausgebaut werden.

Die EU setze auf die "unzähligen Vorteile" des Radfahrens, erklärte EU-Verkehrskommissarin Adina Valean. "Es reduziert die Umweltverschmutzung, entlastet die Städte und fördert einen gesünderen Lebensstil", betonte sie.

Erhard Büchel, der Präsident des Verbandes der Europäischen Fahrradindustrie (Conebi), sprach von einem "starken Zeichen dafür, dass dem Radverkehr Priorität eingeräumt wird". Die Fahrradindustrie könne zudem "hochwertige grüne Arbeitsplätze" in Europa schaffen.

jhm/hcy