Radfahren: Mit dem Leihrad durch die Stadt - Der große Test für Berlin

Drei Anbieter bringen das Konzept Bike-Sharing in die Hauptstadt. Welches lohnt sich? Wir haben die Räder in Berlin getestet.

Nach Car-Sharing ist jetzt Bike-Sharing groß im Kommen in Berlin. Wer sich schnell ein Fahrrad leihen möchte, ist jetzt nicht mehr auf Läden und deren Öffnungszeiten angewiesen, sondern kann sich einfach ein Rad per App reservieren und losfahren. Die Berliner Morgenpost hat die drei Anbieter auf ihre Alltagstauglichkeit getestet.

Lidl-Bike – Für schnelle Besorgungen im Alltag

Die Anmeldung für das Lidl-Bike erfolgt online oder über die dazugehörige App. Etwas schade: Es gibt nicht die Option des Facebook-Logins. Hat man alle Angaben eingetippt und sich für eines der zwei Abos entschieden (Basis-Tarif für drei Euro im Jahr oder der Komfort-Tarif für Vielfahrer für neun Euro im Monat), schaltet man es mit einem SMS-Code frei. Dann kann es losgehen. Auf dem Handy-Display wimmelt es nur so vor Rädern. Der Nutzer hat die Qual der Wahl. Wir entscheiden uns für ein Rad in 200 Metern Entfernung. In der App wählen wir ein Rad aus, dann bekommen wir einen Code, der einzutippen ist. Soweit ist alles idiotensicher. Auch der Sitz lässt sich mit einem Hebel leicht auf die richtige Höhe bringen.

Einen Korb gibt es leider nicht, aber das Rad hat hinten eine kleine Ladefläche mit zwei Expandern. Man merkt, dass die Räder noch relativ neu sind: Das getestete Rad fährt sich einwandfrei, die Siebengangschaltung macht keine Zicken. Schnittig ist das Lidl-Bike nicht, dafür fühlt man sich darauf sehr sicher. Das Zurückgeben ist dank der Tatsache, dass es keine festen Stationen gibt, sehr angenehm und ...

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