Radfahrer und Radfahrerinnen protestieren nackt

Radfahrer und Radfahrerinnen protestieren nackt

Hunderte Radler und Radlerinnen haben am zweiten Juni-Wochenende in Mexiko-Stadt nackt oder nur sehr leicht bekleidet auf einigen der belebtesten Straßen an einem Protest für sicheres Radfahren teilgenommen.

Zum ersten Mal seit zwei Jahren fand wieder ein World Naked Bike Ride (WNBR) statt, 2020 und 2021 war das Event wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt worden.

Die Protestierenden versammelten sich am Revolutionsdenkmal und fuhren etwa 17 Kilometer durch das historische Zentrum der mexikanischen Hauptstadt und  über die Avenida Pase de la Reforma.

Einer der Organisatoren des World Naked Bike Ride in Mexiko, Fabian Conejo, erklärte, die Nacktheit sei ein Sinnbild für die Gefahr der Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Straße, wenn sie neben Autos, Lastwagen und Bussen fahren.

"Egal, wie viel Sicherheitsausrüstung man trägt, für einen Radfahrer ist es tödlich", sagte er.

Ein anderer Teilnehmer, Omar Ramirez, meinte, es gehe vor allem darum, die Leute zum Hinsehen zu bewegen und das Bewusstsein für die Sicherheit beim Radfahren zu schärfen.

Die Stadtverwaltung fördert laut den Organisatoren der Veranstaltung zwar seit einigen Jahren die Nutzung von Fahrrädern, aber es mangelt immer noch an einer Kampagne, um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrer:innen zu verbessern.

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