Radlhauptstadt München? - Gefährliche Radwege: Das sagen die AZ-Leser

AZ

Zu eng, zu viel Verkehr, zu unübersichtlich: An diesen Stellen radelt es sich richtig schlecht. Zuletzt hat die AZ gefährliche Radl-Stellen gezeigt – jetzt schildern die Leser ihre Erfahrungen.

München - Anfang der Woche hat die AZ etliche Stellen gezeigt, an denen es für Radfahrer besonders gefährlich werden kann. Jetzt wurde bei den Lesern nachgefragt, die im Folgenden über ihre Erfahrungen vom Radln in München sprechen.

Wenig durchdacht

Vielen Dank für ihr Engagement für Fahrradfahrer in München. Eine ganz gefährliche Stelle ist die Bahnunterführung Chiemgaustraße in beide Richtungen. Hier gibt es wegen der Enge keinen Radweg. Es ist hier noch gefährlicher als in der Werinherstraße, weil das Verkehrsaufkommen am Ring noch höher ist.

Eine weitere Stelle, die mich betrifft: Ich fahre so oft es geht mit dem Fahrrad zur Arbeit (Bad-Wiessee-Straße bis Friedenstraße). Ich war schockiert, wie wenig die neue Verkehrsführung in der Untersbergstraße (Neubaugebiet ehemals Agfa) zwischen Firstalmstr. und Weißenseestraße für Fahrradfahrer Richtung Süden durchdacht und ausgeführt wurde.

Wo früher Fußweg und Querparkplätze waren, wurde ein riesenbreiter Fußweg gebaut. Der Fahrradweg endet vor dem Neubaugebiet. (Der Radweg endete schon immer an der Firstalmstr, eine Weiterführung hätte aber locker auf dem neu gebauten Fußweg Platz gehabt). Die Straße wurde eventuell sogar verschmälert und dazu noch eine fette Fußgängerinsel gebaut, und zwar kurz nach der Stelle wo sich Autostraße und Fahrradweg vereinen.

Da sollen sich doch mal die Verkehrsplaner auf ein Fahrrad schwingen und schauen, wie eng es da wird und wie sie vom Autoverkehr bedrängt werden. Mich hat dort einmal ein Fahrzeug überholt und mit dem Außenspiegel touchiert. Glücklicherweise ist nichts passiert, aber ich hatte Angst.

Ich finde es schade, dass bei der Verkehrsplanung die Radlfahrer so wenig berücksichtigt werden.

Hildegard Dörfler

Ich lach mich tot!

In München ist jeder Cent, den man für die Radler aufwendet, rausgeschmissenes Geld.
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