"Rammstein: Paris": Feuersbrunst im Kinosaal

Jonas Åkerlund feiert mit seinem Konzertfilm „Rammstein: Paris“ Weltpremiere in Berlin. Zahlreiche Stars sind geladen.

Bei seinem ersten Rammstein-Konzert - 1996 in der Arena in Treptow - war Tom Schilling 14 Jahre alt und, wie er selbst sagt, in seiner "Satanistenphase". "Ich stand in der ersten Reihe und dachte, mein Brustkorb bricht", so der Schauspieler. Die Ordner hätten ihn mehrmals gefragt, ob sie ihn in den Bühnengraben heben sollen. "Aber das wäre ja uncool gewesen."

Auftritte der Berliner Musiker sind ein körperliches Erlebnis, das können auch Millionen Fans weltweit bezeugen. Gewaltiger Sound, Feuer, Licht und Rauch brechen über das Publikum hinein. Nicht selten sind versengte Haarspitzen und ein Rauschen der Ohren die Folgen, die noch mehrere Tage nachwirken. Der Herausforderung, dieses Gesamtkonzept in die dunkle Gemütlichkeit eines Kinosaales zu übertragen, hat sich der Regisseur Jonas Åkerlund gestellt. Am Donnerstagabend feierte der Schwede gemeinsam mit der Band in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz die Weltpremiere seines Konzertfilms "Rammstein: Paris".

Bild Nr. 1:
Schauspielerin Nora Tschirner

"Die Kunst besteht darin, den Zuschauern im Kino oder vor den Bildschirmen ein Ereignis zu vermitteln, das eigentlich dafür konzipiert ist, dass man es vor Ort erlebt", so der Filmemacher. Åkerlund, der durch Musikvideos für Roxette, U2, Madonna, Robbie Williams und Lady Gaga bekannt geworden ist, arbeitet bereits seit über zehn Jahren mit Rammstein zusammen. Für die Band drehte er die Clips zu den Songs "Mann gegen Mann", "Pussy", "Ich tu dir weh" und "Mein Land". Der Film, der nur am 23., 24. und 29. März in ausgewählten...

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