Randale in Santiago de Chile nach Tod einer Journalistin

Bei einer Gedenkveranstaltung für Francisca Sandoval (29) ist es erneut zu Ausschreitungen in Santiago de Chile gekommen.

Zwölf Tage nach Schüssen auf einer Demonstration zum Tag der Arbeit war die Journalistin ihren schweren Verletzungen erlegen. Jetzt - zwei Tage nach ihrem Tod - gab es wieder Randale und Gewalt in der chilenischen Hauptstadt. 200 Menschen entzündeten Kerzen für die Journalistin. Randalierer zündeten eine Barrikade an. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

Die TV-Reporterin Francisca Sandoval war bei Krawallen am Rande der Demonstration am ersten Mai von drei Schüssen im Gesicht getroffen worden.

Es war zu Plünderungen und Ausschreitungen gekommen. Drei Menschen wurden angeschossen. Wegen der Schüsse auf die Journalistin wurde ein Mann festgenommen.

Chiles Präsident Gabriel Boric verurteilte die Tat.

"Gewalt schadet der Demokratie und fügt Familien irreparablen Schaden zu. Wir sind der Sicherheit und dem Recht verpflichtet, und wir werden in diesem Streben nicht nachlassen", schrieb der Staatschef auf Twitter. "Mein Beileid gilt der Familie von Francisca Sandoval, einem unschuldigen Opfer von Kriminellen. Wir werden keine Straflosigkeit zulassen."

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