Rassismus: Produzenten verteidigen "Obi-Wan Kenobi"-Star Moses Ingram

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"Obi-Wan Kenobi"-Darstellerin Moses Ingram wird in den sozialen Medien rassistisch angefeindet. Nun erhält die afro-amerikanische Schauspielerin Unterstützung – von den Produzent*innen der Serie und ihrem Kollegen Ewan McGregor.

"Obi-Wan Kenobi"-Darstellerin Moses Ingram wehrt sich gegen rassistische Anfeindungen von "Star Wars"-Fans. (Bild: Dave J Hogan/Getty Images)
"Obi-Wan Kenobi"-Darstellerin Moses Ingram wehrt sich gegen rassistische Anfeindungen von "Star Wars"-Fans. (Bild: Dave J Hogan/Getty Images)

In der neuen Disney-Serie "Obi-Wan Kenobi" ist an der Seite von Hauptdarsteller Ewan McGregor auch Moses Ingram zu sehen. Doch nicht alle "Star Wars"-Fans sind glücklich mit der afro-amerikanischen Schauspielerin in der Rolle der Inquisitorin Reva. Viele äußern ihre Meinung auch mit rassistischen Beleidigungen. Nun wird die 29-Jährige vom Studio und ihrem Kollegen McGregor in Schutz genommen.

"Wir sind stolz, Moses Ingram in der Star-Wars-Familie zu begrüßen und freuen uns auf Revas Geschichte", heißt es auf dem Twitter-Profil des "Star Wars"-Franchise'. "Falls jemand ihr das Gefühl geben will, nicht willkommen zu sein, haben wir nur eins zu sagen: Wir halten dagegen".

Rassisten im "Star Wars"-Universum

In einem weiteren Tweet schreiben die "Obi-Wan Kenobi"-Produzent*innen: "Es gibt mehr als 20 Millionen empfindsame Wesen in der Star-Wars-Galaxie. Entscheide dich nicht, ein Rassist zu sein."

Auch Ewan McGregor, der in "Obi-Wan Kenobi" nach drei Kinofilmen einmal mehr in die Rolle des Jedi-Meisters geschlüpft ist, zeigt sich entsetzt über die Anfeindungen. Er habe einige der rassistischen Äußerungen gehört, sagt der britische Schauspieler auf Twitter, sie hätten sein Herz gebrochen. "Wir lieben Moses. Wer ihr beleidigende Nachrichten schickt, ist in meiner Meinung nach kein 'Star Wars'-Fan".

Nicht enden-wollender Hass?

Moses Ingram hatte sich zuvor über eine Vielzahl rassistisch motivierter Anfeindungen beschwert. "Es gibt nichts, was man dagegen tun könnte. Niemand kann diesen Hass stoppen", sagt sie in einem Instagram-Video. "Was mich am meisten stört, ist das Gefühl, einfach die Klappe halten und das hinnehmen zu müssen, einfach zu lächeln und es zu ertragen. So bin ich aber nicht."

"Obi-Wan Kenobi" ist seit 27. Mai auf dem Streaming-Dienst Disney+ zu sehen. Die Science-Fiction-Serie stellt mit dem Titel gebenden Jedi-Meister eine der zentralen "Star Wars"-Figuren in den Mittelpunkt der Erzählung. Diese bewegt sich in der Zeitachse der "Star Wars"-Handlung zwischen den Spielfilmen "Die Rache der Sith" und "Eine neue Hoffnung".

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