Rattenbefall bei Air Berlin: Airbus 330 kann nicht starten

Die Crew eines Air-Berlin-Langstreckenflugs entdeckte den blinden Passagier. (Bild: AP)


Ärger bei Air Berlin: Weil bei einem Langstreckenflug eine Ratte an Bord gefunden wurde, steht ein Airbus 330 nun seit mehr als einer Woche im Hangar.

Der Rattenbefall wurde am 24. Mai während eines Fluges von Miami nach Berlin entdeckt, wie die „Bild“-Zeitung berichtete. Mitarbeiter bemerkten das Tier. Als das Flugzeug gelandet war, folgte eine genaue Inspektion, bei der Techniker Nagerkot an Bord fanden.

Daraufhin folgte die übliche Prozedur: Nachdem sich der Kammerjäger um den Schädlingsbefall gekümmert hatte, kontrollierten Techniker sämtliche Anschlüsse und Leitungen des Flugzeugs.

Air-Berlin-Sprecher Ralf Kunkel dazu: „Da Sicherheit in der Luftfahrt oberste Priorität hat, schreibt jeder Flugzeughersteller für seine Maschinen Verfahren zur Prävention und Beseitigung von befallenen Flugzeugen vor. Air Berlin setzt die bei den kleinsten Anzeichen eines Befalls unverzüglich um.“

Ratten sind schon an Land nicht gerne gesehen – an Bord eines Flugzeugs sind sie definitiv ungebetene Gäste. (Bild: AP)

Wann der Airbus 330 wieder einsatzbereit ist, steht bis jetzt nicht fest. Erst wenn Schäden mit hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden können, darf das Flugzeug wieder starten. Probleme mit Ratten sind auch bei anderen Airlines nicht unbekannt. „Ratten folgen dem Wagen der Bord-Verpflegung ins Flugzeug, wenn sie das Essen riechen“, zitiert „Bild“ eine Air-India-Mitarbeiterin.

Es ist nicht das einzige Problem, dem die deutsche Fluglinie dieser Tage gegenüber steht: Sonnabend fiel ein Flug von Tegel nach Abu Dhabi aus – laut RBB aufgrund von technischen Problemen. Auch hat Air Berlin mit dem Streik des Bodenpersonals und Problemen bei der Abfertigung zu kämpfen.

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