Rauschende Party - EHC nach Titelgewinn: Was für Feierbiester!

Matthias Kerber

Die Titelsause des EHC Red Bull München dauert bis in die frühen Morgenstunden, sie tanzen halbnackt auf der Bar. München OB Dieter Reiter gratuliert und lädt für Freitag ins Rathaus ein.

München - Wenn Wände reden könnten, dann würde sich das Gemäuer in der Umkleidekabine des EHC Red Bull rühmen, bei einer legendären Exzessnacht als Augen- und Ohrenzeuge live dabei gewesen zu sein.

Sie würden davon berichten, dass dieser 17. April 2017 nicht nur einen Eintrag in den Geschichtsbüchern der DEL, die nach dem 4:0-Sieg der Münchner im fünften Finalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg sich abermals zum Eishockey-König Deutschlands gekrönt hatten, verdient hat. Sie würden erzählen, dass alle Blendern, die sich gerne auf dem Münchner Rathausbalkon selber als Feierbiester ausgerufen haben, den harten Eishackler-Buam nicht mal das Bier reichen könnten. Manager Christian Winkler zitierte freudestrahlend Pop-Sternchen Britney Spears. „Oops, we did it again.“ Wir haben es wieder geschafft!

Gleich tragerlweise wurde der Gerstensaft in die Kabine gekarrt. Dort fand er seinen Weg in durstige Schlünder, in den Meisterpokal, über viele Schädel und Anzüge. Selbst der Vorrat aus dem VIP-Bereich der Halle wurde in Beschlag genommen und entleert, so mussten die Wolfsburger, als sie dort vor der Abfahrt um eine Trostbier-Spende ansuchten, mit leeren Händen und trockenen Kehlen heimgeschickt werden, die Biertanke war bereits von den Meister-feierern geleert worden.

Bässe dröhnen aus der Kabine

In der Umkleide stimmten die Spieler ihre Sieges- und Schlachtgesänge an. Liga-Raubein Steve Pinizzotto, der als Kabinen-DJ fungiert, ließ das Titel-Lied des EHC, das sich die Spieler in der meisterlichen Vorsaison als Team-Hymne auserkoren hatten, in voller Lautstärke durch die Boxen dröhnen.
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