Rauschender Beifall für Dirigent Kirill Petrenko

Kirill Petrenko hat die Feuerprobe bestanden. Foto: Monika Rittershaus/Berliner Philharmoniker

Ovationen für den Neuen: Zwei Jahre vor seinem Antritt als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker ist der Dirigent Kirill Petrenko am Mittwochabend mit rauschendem Beifall gefeiert worden.

Das Publikum in der Berliner Philharmonie erhob sich von seinen Sitzen, nachdem Petrenko, zur Zeit Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, die letzen Akkorde von Peter Tschaikowskys Sinfonie «Pathétique» dirigiert hatte. Petrenko (45) wird 2019 Nachfolger von Sir Simon Rattle, der zum London Symphony Orchestra wechselt.

Es war das erste Konzert nach Petrenkos Ernennung zum Chefdirigenten und das vierte überhaupt mit den Philharmonikern. Das Orchester hatte Petrenko (45) erst im zweiten Anlauf gewählt, nachdem sie zuvor keine Mehrheit für einen Kandidaten zustande gebracht hatten.

Das Interesse an Petrenko war im Philharmoniker-Publikum enorm. Die Konzerte am Mittwoch und Donnerstag waren seit Monaten ausverkauft. An beiden Abenden standen außerdem Wolfgang Amadeus Mozarts Haffner-Sinfonie und das Stück «The Wound-Dresser» für Orchester und Bariton (Georg Nigl) des Amerikaners John Adams auf dem Programm.

Der Bayerischen Staatsoper bleibt Petrenko bis 2021 erhalten und wird 2019 und 2020 zugleich in München und Berlin arbeiten. 

Berliner Philharmoniker

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