Razzia gegen Spielhallenbetreiber in mehreren Bundesländern - acht Festnahmen

Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER) (Ina FASSBENDER)

Mit einer Razzia sind Polizei und Steuerfahnder am Dienstag gegen Betreiber von Spielhallen in mehreren Bundesländern vorgegangen. Die Beschuldigten sollen über Jahre die Auslesedaten von Spielautomaten manipuliert haben, um weniger Steuern zu zahlen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Bochum mitteilten. Demnach gab es acht Festnahmen.

Mithilfe der manipulierten Spielgeräte sollen die beschuldigten Betreiber diverser Spielhallen über ein in Berlin und Nordrhein-Westfalen ansässiges "Firmengeflecht" ihre Umsätze regelmäßig deutlich nach unten korrigiert haben. Dabei sei ein Gesamtsteuerschaden im zweistelligen Millionenbereich entstanden.

Gegen eine "Vielzahl" von Beschuldigten werden deshalb unter anderem wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Fälschung ermittelt. In Bayern, Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein gab es rund 70 Durchsuchungen. Außerdem wurden zwölf Vermögensarreste vollstreckt.

ruh/cfm

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