Razzia nach U-Bahn-Anschlag von St. Petersburg

Nach dem U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg haben die russischen Ermittler die Wohnung von "Bekannten" des mutmaßlichen Attentäters durchsucht. Dabei seien Gegenstände sichergestellt worden, die "wichtig für die Ermittlungen" seien

Nach dem U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg haben die russischen Ermittler die Wohnung von "Bekannten" des mutmaßlichen Attentäters durchsucht. Dabei seien Gegenstände beschlagnahmt worden, die "wichtig für die Ermittlungen" seien, teilten die Behörden am Donnerstag in Moskau mit. Wo genau die Razzia stattfand und um welche Gegenstände es sich handelte, war zunächst unklar.

Bei den "Bekannten" handele es sich "um Staatsangehörige zentralasiatischer Länder", die in Kontakt zu Akbarschon Dschalilow gestanden hätten, hieß es weiter. Die Behörden hatten den 22-jährigen aus Kirgistan stammenden Dschalilow am Dienstag unter anderem auf der Grundlage von DNA-Spuren als mutmaßlichen Täter identifiziert. Er soll seit 2011 in Russland gelebt und die russische Staatsbürgerschaft besessen haben.

Bei dem Selbstmordanschlag vom Montag wurden 14 Menschen getötet und 49 weitere verletzt. Am Mittwoch nahmen die Ermittler sechs Verdächtige aus zentralasiatischen Ländern fest, die "Terroristen" hätten anwerben wollen. Mit dem U-Bahn-Anschlag hatten diese Festnahmen den Ermittlern zufolge aber nichts zu tun.

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