Real Madrids Thibaut Courtois wütet: "Die spanische Presse will mich töten"

Thibaut Courtois fühlt sich in Spanien ungerecht behandelt. Vor allem die Presse bekommt den Zorn des Torwarts von Real Madrid zu spüren.

Welttorhüter Thibaut Courtois von Real Madrid fühlt sich von der spanischen Presse ungerecht behandelt und holt zum Rundumschlag gegen die Medien aus.

"Ich sehe mich selbst als einen der Besten der Welt. Selbst, wenn mich die spanische Presse töten will", machte er nach dem 3:1-Sieg der belgischen Nationalmannschaft am Donnerstag gegen Russland klar. "Ich fühle mich stark, bin ruhig, trainiere und spiele gut."

Thibaut Courtois bei Real Madrid nur noch Nummer zwei?

Nachdem er vom neuen Real-Trainer Zinedine Zidane im LaLiga-Spiel gegen Celta Vigo auf die Bank gesetzt wurde, präsentierte er sich im Länderspiel unglücklich. Beim zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Denis Cheryshev griff er übel daneben.

"Ich habe einen Schubser vom russischen Angreifer bekommen und hatte deshalb nicht die nötige Stärke, den Ball zu klären", rechtfertigte sich Courtois nach Abpfiff. "Natürlich habe ich einen kleinen Fehler gemacht, aber so ist das manchmal als Torwart. Danach war ich ruhig und habe mein Spiel gespielt."

Nach monatelangen Spekulationen wechselte Courtois nach starken Leistungen bei der WM 2018 für 35 Millionen Euro vom FC Chelsea zu den Königlichen. In Madrid steht er noch bis 2024 unter Vertrag.