Rechtsextreme Demonstranten greifen Polizisten im thüringischen Apolda an

Die Polizei brachte elf Bewohner in Sicherheit

Im thüringischen Apolda haben am Montag etwa hundert rechtsextreme Demonstranten Polizisten angegriffen. Die Randalierer seien mit dem Zug von einer Kundgebung der rechtsextremen Partei Der III. Weg in Halle gekommen, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der thüringischen Polizei in Erfurt. Sofort nach ihrer Ankunft in Apolda hätten sie sich vermummt, Pyrotechnik gezündet und die Polizeibeamten vor Ort mit Flaschen und Steinen beworfen. Dabei sei ein Beamter leicht verletzt worden.

Alle etwa hundert Teilnehmer seien vorläufig festgenommen worden, sagte der Sprecher. Einige von ihnen hätten dabei "erheblichen Widerstand" geleistet und dadurch auch den Zugverkehr gestört. An dem Polizeieinsatz beteiligten sich den Angaben zufolge Dutzende Beamte, die auch aus Weimar und Gera hinzugezogen wurden.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen