Rechtsmediziner aus Hamburg: „Dr. Boogie“ lässt die Toten sprechen

Auf seinem Tisch liegen die Opfer von Mord und Totschlag: Rund 3000 Leichen hat der Kieler Rechtsmediziner Claas Buschmann bereits obduziert. Der gebürtige Hamburger hilft dabei, Kriminalfälle aufzuklären. Und haut privat mächtig in die Tasten. Der 44-Jährige untersucht die Leichen von Menschen, die möglicherweise keines natürlichen Todes gestorben sind. Der habilitierte Arzt ist seit Februar stellvertretender Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel. Ende März erschien sein erstes Buch „Wenn die Toten sprechen: Spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin“. Laut Statistikamt Nord sterben im nördlichsten Bundesland jedes Jahr etwa 35.000 Menschen. Natürlich landet nicht jede Leiche in der Rechtsmedizin. Buschmann kommt im Auftrag der Staatsanwaltschaft aber dann zum Einsatz, wenn Morde, Suizide oder Kunstfehler-Vorwürfe zu untersuchen sind. Sein Telefon klingelt manchmal auch nachts. Rechtsmediziner aus Hamburg hilft, Mörder zu überführen „Wenn irgendwo eine Leiche gefunden wird“, sagt Buschmann. Bei Bereitschaft habe er deshalb nicht nur das Smartphone, sondern immer auch ein Auto dabei. Buschmann wirkt lebensfroh. Seine Hamburger Herkunft hört man ihm trotz langer Zeit in Berlin deutlich an. Nach seiner Familie sei der Jazz seine zweite...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo