Recycling: Alba recycelt in China bald alte Autos

Alba verwertet bald Autos in China

Berlin/China. China will nicht mehr die Müllkippe der Welt sein. Erst Anfang Januar stoppte die Volksrepublik den Import von 24 verschiedenen Recyclingmaterialien. Der Müll sei zu dreckig und gefährlich. Das passe nicht zum neuen China, schrieb die Regierung an die Welthandelsorganisation. Seit einiger Zeit legt das Reich der Mitte mehr Wert darauf, Umwelt und Menschen zu schützen. Für Europas Müllspezialisten bieten sich dadurch Chancen. Das Berliner Entsorgungsunternehmen Alba ist bereits seit einigen Jahren in China tätig und rüstet jetzt weiter auf.

Wie diese Zeitung erfuhr, hat die Konzerntochter Alba International Recycling die Mehrheit an dem Automobilrecycler Shanghai Baosteel Iron & Steel Resources übernommen. Alba macht dabei gemeinsame Sache mit dem zweitgrößten Stahlkonzern der Welt, der Baowu Group. Das Unternehmen hält über eine Tochterfirma die restlichen Anteile an Albas Neuerwerbung in Chinas bedeutendster Indus­triestadt. "Wir freuen uns sehr, dass wir unser Know-how im Bereich Automobilrecycling verstärkt auch in Asien einsetzen können. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Baowu ein Modell für ganz China zu etablieren und das Land aktiv beim Aufbau einer modernen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu unterstützen", sagte Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der Alba Group.

Berliner Unternehmen erhält eines von nur sieben Verwertungslizenzen

60.000 Quadratmeter ist das Grundstück von Baosteel Iron & Steel Resources groß. Alba will dort in die umweltgerechte Aufbereitung und ...

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