Der Red-Bull-Chef hat einen Plan, den viele unheimlich finden

John Stanley Hunter
Mateschitz Red Bull

Mit Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz sollten sich Journalisten besser nicht anlegen — so zumindest der Plan des Österreichers. Zu einem Reporter soll er einmal gesagt haben: „Solange eine perforierte Kniescheibe in Moskau 500 Dollar kostet, werden Sie nicht sicher sein.

Dass er durchaus selbst gerne in der Medienlandschaft mitmischt, hat er bereits mit seinem Fernsehsender Servus TV bewiesen. Jetzt will Mateschitz auch noch Journalismus machen. Wie er in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ verriet, plant er eine Nachrichtenseite, die den Nutzer „näher an die Wahrheit“ bringen soll, weil er die jetzige Medienlandschaft „einseitig und unvollständig“ findet.

Das Projekt soll „Quo Vadis Veritas“ (Wo gehst du hin, Wahrheit?) heißen, weil es „ein vollständigeres Bild der Wirklichkeit schaffen“ soll. Außerdem ließ Red Bull mitteilen, dass das Medium „vollkommen unabhängig von Red Bull als auch von Servus TV“ agiere.

In einem vieldiskutierten Interview kündigte er das Projekt an

Im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ lässt der Red-Bull-Chef durchblicken, worum es sich bei seiner Nachrichtenseite handeln könnte. Er spricht davon, „dass sich niemand mehr die Wahrheit zu sagen traut“, auch wenn jeder wüsste, was die Wahrheit sei. Mateschitz wettert gegen die, „die ‚Willkommen‘ oder ‚Wir schaffen das‘ gerufen haben“ und gegen eine „Grüne, die sich mit der Limousine mit dem zusammenklappbaren Fahrrad hinter das Parlament fahren lässt, dort aussteigt und die letzten Meter zum Hohen Haus radelt.“ Er schimpft auf politische Korrektheit und auf eine „selbsternannte sogenannte intellektuelle Elite.“ 

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