Rede zum Thema Feminismus: Hillary Clinton bewegt das Publikum bei der MAKERS Conference

Hillary Clinton beeindruckte mit einer emotionalen Rede bei der MAKERS Conference. (Bild: Getty Images)

Bei der 2018 MAKERS Conference wandte sich Hillary Clinton an Frauen weltweit und beeindruckte diese mit ihren emotionalen sowie ermutigenden Worten. Sie betonte jedoch: Was die Gleichberechtigung von Frauen und Männern anginge, sei noch einiges zu tun.

In den letzten Jahren wurden die Stimmen von Frauenrechtlerinnen lauter, die Frauenbewegung größer. Das Thema Feminismus ist täglich Thema der weltweiten Medien. Am Ziel angelangt seien Aktivistinnen deswegen aber noch lange nicht, wie Hillary Clinton in ihrer Rede, die bei der MAKERS Conference in Hollywood live übertragen wurde, betonte. „Noch nie stand mehr auf dem Spiel als zu diesem Zeitpunkt – für Frauen und für unser Land“, betonte die ehemalige US-Außenministerin.

Nachdem der Skandal um Hollywood-Regisseur Harvey Weinstein um die Welt ging, nahmen immer mehr Frauen den Mut zusammen, und gingen mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit. Ohne Scham sprachen sie von ihren Erfahrungen mit Sexismus und Missbrauch. Es entstanden Bewegungen wie #MeToo und #Time’sUp. Natürlich ging das auch nicht an Clinton vorbei, die die aktuelle Situation als „außergewöhnlichen Moment“ bezeichnete. „Von Hollywood über Politik bis hin zu Fabriken – Frauen erzählen die Wahrheit über ihr Leben. Und die Welt wird nie mehr dieselbe sein“, sagte sie weiter.

Bereits im Jahr 1995 hielt Clinton bei der Vierten Weltfrauenkonferenz in Peking eine Rede zum Thema Feminismus und blieb mit einem Satz in Erinnerung: „Menschenrechte sind Frauenrechte und Frauenrechte sind Menschenrechte.“ Mehr als zwei Jahrzehnte später sei sie beeindruckt von allen Frauen, die Themen wie sexuellen Missbrauch ansprechen, die jahrelang unter den Teppich gekehrt wurden.

Clinton machte während ihrer Ansprache außerdem darauf aufmerksam, dass harte Zeiten auf uns zukämen, dass zentrale Werte der Demokratie, der freien Rede und der Rechtsstaatlichkeit auf dem Spiel stünden. Es fände ein Kampf um Wahrheiten und Fakten statt. Deswegen seien alle gefragt, ihre Stimme zu erheben und etwas zu verändern – sei es bei der Arbeit, im eigenen Umfeld oder in der Wahlkabine. Besonders Frauen sollten unbedingt auf den Wahrheitsgehalt und die Richtigkeit von Politikern und der Presse bestehen.

Unter dem Motto der Konferenz „Erhebe deine Stimme“ forderte Clinton alle Frauen dazu auf, nicht zu schweigen, wenn es um Rassismus, Sexismus, Fanatismus oder Hass und Gewalt geht. Auch sie selbst will sich weiterhin engagieren und versprach öffentlich, nicht aufgeben zu wollen, um die Rechte von Mädchen und Frauen weiter voranzubringen. Clinton: „Ich gelobe, an vorderster Front für unsere Demokratie zu kämpfen, heute und für immer.“

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