Regierungschef der Elfenbeinküste in Deutschland gestorben

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Hamed Bakayoko im November 2017

Der Ministerpräsident der Elfenbeinküste, Hamed Bakayoko, ist nach einer Krebsbehandlung in Deutschland gestorben. Das teilte der Präsident des westafrikanischen Landes, Alassane Ouattara am Mittwoch mit. Der Staatschef bezeichnete Bakayoko in einer vom Fernsehen verlesenen Erklärung als "meinen Sohn und engen Mitarbeiter, der zu früh aus unserer Mitte gerissen wurde".

Bakayoko war am Montag 56 Jahre alt geworden. Er hatte das Amt des Regierungschefs im Juli vergangenen Jahres übernommen, zugleich leitete er das Verteidigungsministerium. Mitte Februar dieses Jahres war er zur medizinischen Behandlung nach Frankreich geflogen, später wurde er nach Deutschland verlegt.

Das Büro des Regierungschefs wird derzeit übergangsweise von Patrick Achi, dem ehemaligen Generalsekretär des Präsidenten, geführt. Als Interims-Verteidigungsminister wurde Tene Birahima Ouattara benannt. Er ist der jüngere Bruder des Präsidenten.

isd