Regionalwahlen in Großbritannien einen Monat vor vorgezogener Parlamentswahl

Inmitten der Spannungen zwischen London und Brüssel um den Vollzug des Brexits haben in Großbritannien Regionalwahlen stattgefunden. Der Urnengang war der erste wichtige Stimmungstest für die konservative Premierministerin May, die nach dem Brexit-Votum an die Spitze der Regierung trat

In Großbritannien finden am Donnerstag Regionalwahlen statt, die als wichtiger Stimmungstest für die vorgezogene Parlamentswahl am 8. Juni gelten. Dabei sind in England, Wales und Schottland knapp 5000 Sitze in den Kreistagen zu vergeben sowie sechs Bürgermeisterposten. In einer Umfrage vom Sonntag lag die oppositionelle Labour-Partei mehr als 20 Prozentpunkte hinter den Tories von Premierministerin Theresa May.

Experten heben allerdings hervor, dass es je nach Region um sehr unterschiedliche Belange geht und der landesweite Ausgang der Regionalwahl nicht unbedingt den Ausgang der Unterhauswahl vorhersehen lässt. May hatte die Parlamentswahl Mitte April überraschend angesetzt, um sich starken Rückhalt für die bevorstehenden Brexit-Verhandlungen mit der Europäischen Union zu verschaffen.

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