Rennen um Parteivorsitz: Finanzminister Olaf Scholz will nun doch SPD-Chef werden

Zwei Wochen vor dem Ende der Bewerbungsfrist nimmt das Rennen um den SPD-Vorsitz Fahrt auf. Finanzminister Olaf Scholz ist zu einer Bewerbung bereit, nachdem er bisher nicht an die Spitze seiner Partei gewählt werden wollte. Auf jeden Fall kandidieren wollen Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping.

Scholz bot am Montag in einer Telefonschalte mit den Interimsvorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel seine Kandidatur an, wie es am Freitag in Parteikreisen hieß. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte zuerst darüber berichtet. „Ich bin bereit anzutreten, wenn ihr das wollt“, sagte Scholz demnach.

Olaf Scholz sucht Tandempartnerin für SPD-Vorsitz

Seitdem sondiert Scholz im Hintergrund das Feld, wie es hieß, und sucht eine Tandempartnerin, mit der er als Doppelspitze antreten kann. Seine Regierungsämter will Scholz nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND/Samstag) trotz der möglichen Bewerbung um den SPD-Parteivorsitz behalten. Scholz hatte bisher erklärt, aus zeitlichen Gründen nicht für den Parteivorsitz zur Verfügung zu stehen.

Pistorius und Köpping kandidieren ebenfalls für SPD-Vorsitz

Bereits gefunden haben sich Pistorius und Köpping. Der 59-Jährige bestätigte seine Kandidatur am Freitag, zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Er wolle sich aber erst am Sonntag zusammen mit Köpping...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung