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Rennen um Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner: Trump gewinnt in Nevada

Donald Trump hat den sogenannten Caucus im US-Bundesstaat Nevada gewonnen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gemacht. (Patrick T. Fallon)
Donald Trump hat den sogenannten Caucus im US-Bundesstaat Nevada gewonnen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gemacht. (Patrick T. Fallon)

Donald Trump hat den sogenannten Caucus im US-Bundesstaat Nevada gewonnen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gemacht. Ersten Ergebnissen zufolge lag Trump dabei am Donnerstag (Ortszeit) deutlich vorne. US-Medien berichteten, Trump werde die Delegiertenstimmen des Staates für sich gewinnen. Der Rechtspopulist war ohne ernsthafte Konkurrenz.

Am Dienstag hatten bereits staatlich organisierte Vorwahlen in Nevada stattgefunden. Dabei landete Trumps einzig verbliebene parteiinterne Herausforderin Nikki Haley hinter "keiner dieser Kandidaten" auf dem zweiten Platz. Das Ergebnis vom Dienstag spielte jedoch keine Rolle: Die republikanische Partei in Nevada hatte schon im Vorfeld erklärt, sie werde die Vorwahl ignorieren und stattdessen ihren eigenen Caucus abzuhalten.

Die Delegiertenstimmen sind wichtig für die Parteitage, bei denen die Kandidaten der Parteien formal nominiert werden. Trump ist im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner klarer Favorit.

Auf den Amerikanischen Jungferninseln wurde am Donnerstag ebenfalls ein Caucus abgehalten, auch dort gewann Trump. Die Amerikanischen Jungferninseln haben bei der Präsidentschaftswahl im November zwar kein Mitspracherecht, das US-Territorium spielt aber eine Rolle bei der Entscheidung über die Präsidentschaftskandidaten.

mhe/oer