Renommierte Forscher warnen: Riesige Atomwaffen-Arsenale könnten jederzeit aus Versehen gezündet werden

Kieran Corcoran
Castle Bravo


Cyberangriffe könnten Atomwaffenarsenale von Ländern wie Großbritannien und den USA knacken und sogar einen atomaren Krieg auslösen, heißt es in einem Artikel des renommierten britischen Thinktanks Chatham House.  Die Autoren warnen davor, dass sich feindliche Staaten und Kriminelle dank neuer Technik zu den Arsenalen Zugang verschaffen und „aus Versehen“ etwa Raketen starten könnten. Demnach könnten feindliche Akteure Datenprogramme manipulieren, die relevant sind für den Abschuss von Atomwaffen. Das hätte gravierende Folgen.

Cyberangriffe sind ganz neue Herausforderungen für Nuklearsysteme

Es sei nicht neu, dass Nuklearsysteme besondere Gefahrenherde darstellten, geben die Autoren zu. Menschliche Fehler oder mechanisches Versagen bereiten den Verantwortlichen schon seit Beginn des Atomzeitalters Kopfzerbrechen. Die wachsende Bedeutung von Cyberkriegs-Programmen in militärischen Kreisen und nicht-staatlichen Gruppen brächten allerdings ganz neue Risiken mit sich.

Inwieweit Militärs schon in der Lage sind, sich durch Cyberattacken Zugang zu Nuklearprogrammen zu verschaffen, darüber hüllen sich die Staaten in Schweigen. Es ist aber durchaus möglich, dass einzelne Länder bereits Cyberwaffen entwickelt haben, um gezielt in Nuklearwaffensysteme einzudringen.

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