Rentenversicherung verfügt über Rücklagen in Rekordhöhe

Rentner in Sachsen

Die gesetzliche Rentenversicherung verfügt über finanzielle Rücklagen in Rekordhöhe: Die gesetzlich vorgeschriebene Nachhaltigkeitsrücklage stieg von 38,2 Milliarden Euro Ende 2018 auf 40,5 Milliarden Euro im Dezember vergangenen Jahres, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Dienstag mitteilte. Dies entspricht wie im Vorjahr 1,79 Monatsausgaben. Damit sei die Rücklage auf einen neuen Höchststand angestiegen.

Die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung soll den Angaben zufolge in den kommenden Jahren allerdings planmäßig abgebaut werden. Nach Schätzungen könne dadurch der Beitragssatz bis zum Jahr 2024 stabil bei 18,6 Prozent gehalten werden.

Im vergangenen Jahr sind den Angaben zufolge die Beitragseinnahmen der Rentenversicherung erneut deutlich gestiegen. Die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen aus Erwerbstätigkeit beliefen sich in 2019 nach vorläufigen Ergebnissen auf rund 222 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 4,5 Prozent.

"Die positive Entwicklung bei den Beitragseinnahmen ist darauf zurückzuführen, dass die Löhne deutlich gestiegen sind und gleichzeitig die Beschäftigung zugenommen hat", erklärte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach. Bezogen auf das letzte Quartal liegt der Zuwachs der Pflichtbeiträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 3,8 Prozent auf dem Niveau der Vorjahre.