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Rentner elf Stunden unter Zeitschriften „begraben“

Alles Gute kommt von oben? Dem wird ein Rentner aus Großbritannien nicht zustimmen. Als der 77-jährige Richard Phillips zu Hause in seinem Bett lag, brach über ihm die Decke ein. Dabei prasselten tausende, auf dem Dachboden gelagerte Zeitschriften auf den Mann nieder. Stundenlang war er unter Kisten und Magazinen „begraben“, bis die Feuerwehr den Mann befreien konnte.   

Es muss ein ohrenbetäubender Lärm gewesen sein, als die Decke in Richard Phillips‘ Haus im englischen Goldhanger, Essex einkrachte. Doch an Erholung war nach dem Riesenschreck für den Rentner nicht zu denken: In Folge des Einsturzes war der Mann unter 150 Kartons mit Magazinen „begraben“, berichtete die britische Tageszeitung „Daily Mail“. Die Segelzeitschriften habe Phillips seit zehn Jahren auf seinem Dachboden gelagert.

Da der Mann sich unter der Last der geschätzt 7.000 Illustrierten nicht selbst befreien konnte, musste er elf Stunden ausharren, bis Hilfe nahte. Glücklicherweise sah ein Nachbar am Montagmorgen bei Phillips nach dem Rechten, nachdem dessen Pflegekraft nichts von ihm gehört hatte. „Ich habe nach ihm gerufen, und er antwortete nur: ‚Ich stecke fest‘“, zitiert die „Daily Mail“ den Nachbarn.

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Da sich die Tür zu Phillips‘ Zimmer nicht öffnen ließ, habe der Nachbar die Tür eingetreten. Anschließend bot sich ihm zu seinem Erstaunen ein Trümmerfeld dar. „Ich räumte einen Teil des Schutts beiseite. Dann rief ich die Feuerwehr“, erklärte der Anwohner weiter.


45 Minuten lang waren die Feuerwehrmänner laut „Daily Mail“  damit beschäftigt, die Trümmer notdürftig zu entfernen. Daraufhin konnte der Rentner unverletzt aus seinem Bett geborgen werden. „Er hatte Glück“, so der Nachbar. „Wenn einer der Deckenbalken auf seinem Kopf gelandet wäre, hätte er sterben können. Und hätten wir nicht nach dem Rechten geschaut, wer weiß, wie lange er eingeklemmt gewesen wäre.“

Die Feuerwehr vermutet, dass das Gewicht der auf dem Dachboden gelagerten Kartons die Decke zum Einsturz brachte.