Rentner will Polizei mit Führerschein eines 1960 Verstorbenen täuschen

Beamte fielen nicht auf den Mann herein

Mit einem dreisten Täuschungsmanöver hat sich ein 71-Jähriger ohne Führerschein gegenüber der Polizei aus der Affäre ziehen wollen. Wie die Polizei im niedersächsischen Goslar am Freitag mitteilte, legte er auf einem Revier die Fahrerlaubnis eines 1960 verstorbenen Menschen vor. Die Beamten merkten aber, dass weder Nachname noch Geburtsdatum stimmten. Nachforschungen ergaben, dass ihm 1997 die Fahrerlaubnis entzogen worden war.

Bei einer Verkehrskontrolle hatte der Mann aus Schleswig-Holstein demnach Polizisten vor rund drei Wochen keine Fahrerlaubnis vorlegen können. Sie erteilten ihm daraufhin die Auflage, seinen Führerschein auf einem Polizeirevier an seinem Wohnort vorzulegen.

Die Beamten gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass der Mann mindestens schon seit 2011 ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Damals ließ er ein Auto auf seinen Namen zu.

Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Urkundendelikts. Hinzu kommt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Angabe eines falschen Namens.

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