Retter beenden Suche nach Überlebenden nach Angriff auf Wohnhaus in Dnipro

Nach dem Angriff auf ein Wohnhaus in der ostukrainischen Stadt Dnipro haben die Einsatzkräfte die Suche nach Überlebenden eingestellt. Das teilte der ukrainische Rettungsdienst am Dienstag mit und erklärte, insgesamt 44 Menschen seien bei dem Angriff getötet worden. 20 weitere gelten demnach weiterhin als vermisst.

Bei dem Angriff vom Samstag handelte es sich um einen der tödlichsten für Zivilisten seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine vor fast elf Monaten. Die ukrainische Armee erklärte, das Gebäude sei von einer russischen Rakete des Typs X-22 getroffen worden. Der Kreml wies eine Verantwortung seiner Streitkräfte zurück.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj prangerte den tödlichen Angriff auf das Wohnhaus als "Kriegsverbrechen" an. "Jede Person, die für dieses Kriegsverbrechen verantwortlich ist, wird identifiziert und vor Gericht gestellt", sagte der Staatschef.

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