Rettungsaktion: Hund löst Lawine aus und wird selbst verschüttet

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Im US-Bundesstaat Colorado wurde ein Hund von einer Lawine erfasst und begraben. Nach 20 Minuten Suche konnten ihn zwei Studenten tatsächlich retten.

Eine Lawine hat im US-Bundesstaat Colorado einen Hund begraben. Wie durch ein Wunder konnte er nach 20 Minuten gerettet werden. Foto: Symbolbild / gettyimages
Eine Lawine hat im US-Bundesstaat Colorado einen Hund begraben. Wie durch ein Wunder konnte er nach 20 Minuten gerettet werden. Foto: Symbolbild / gettyimages

Zwei US-amerikanische Studenten dürfen sich derzeit als Helden feiern lassen – sie konnten nach einem Lawinenunfall einen verschütteten Hund retten.

Lawinengefahr im unbefestigten Gebiet

Die beiden jungen Männer, sie heißen Bobby White und Josh Trujillo, waren vor kurzem auf dem bekannten Berthoud Gebirgspass im Bundesstaat Colorado im unbefestigten Gebiet Tiefschneefahren. Da haben sie plötzlich beobachtet, wie in einiger Entfernung eine Lawine abging.

Wie ABC7News berichtet, sind White und Trujillo sofort in die Richtung geeilt, um zu sehen, ob ein Unglück passiert ist. Und tatsächlich sind sie auf eine Gruppe getroffen – doch zum Glück waren alle unverletzt. Allerdings sei ihr Hund, der vermutlich auch die Lawine ausgelöst hat, von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet worden. Von ihm war keine Spur mehr zu sehen.

Der Hund könnte überall sein

Das Problem: Das Gebiet, in dem die Lawine zum Stehen gekommen ist, stellte sich für eine schnelle Rettungsaktion als unübersichtlich groß heraus. Rund 275 Meter in die eine und knapp 50 Meter in die andere Richtung schätzten die beiden Studenten später.

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Ein See aus Schnee also, in dem sich das neu zusammengefundene Rettungsteam zudem nur langsam fortbewegen konnte: Bei jedem Schritt sanken sie knie- oder sogar hüfttief ein.

Weshalb sich die Suche nach dem zweijährigen Apollo, ein Chesapeake Bay Retriever, mehr als schwierig gestaltete. Zu Hilfe nahmen die Studenten dabei meterlange Stöcke, um diese immer wieder in den lockeren Schnee zu stoßen. So arbeiteten sie sich langsam vor, bis nach rund 20 Minuten jemand rief: „Ich habe ihn gefunden!“

Video zeigt Moment der Rettung

Ein kurzes Video der Suche und vom Moment der Rettung hat ABC7News auch auf Youtube hochgeladen. Denn einer der beiden Studenten hatte eine Helmkamera angebracht, die ununterbrochen filmte.

Sofort eilten alle zu der Person, die tatsächlich nur eine Hundeschnauze aus dem Schnee hat ragen sehen. Sofort begannen alle wie wild zu graben und konnten Apollo nach wenigen Sekunden befreien.

Zuerst lief der Hund noch kurz irritiert durch die Gegend, begann aber schon wenig später mit dem Schwanz zu wedeln. Anfangs, das sagten die Besitzer*innen später, humpelte der Hund noch leicht. Schnell aber war er wieder ganz der alte.

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