Revolutionäre 1. Mai Demo in Berlin: 40 Festnahmen nach Flaschenwürfen auf Polizisten

Die Polizei setzt Pfefferspray ein. Es gibt Festnahmen.

Bei der „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ linker und linksextremer Gruppen in Berlin-Kreuzberg ist es wieder zu Rangeleien mit der Polizei gekommen. Flaschen wurden gegen Beamte geworfen. Immer wieder wurden Böller in die Menge geworfen sowie Nebeltöpfe und bengalische Feuer gezündet. Dichte Rauchschwaden zogen durch die Luft. Nach Angriffen mit Fahnenstangen setzte die Polizei Pfefferspray ein. An der Spitze des Zuges liefen vermummte und schwarz gekleidete Teilnehmer. Es herrschte eine teils aggressive Stimmung.

Bislang habe es etwa 40 Festnahmen gegeben, sagte der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt im RBB. Der Einsatz sei aber noch nicht zu Ende. Er sei zuversichtlich, „dass wir auch in der Nacht die Dinge voll im Griff haben werden“.

Nach seinen Angaben liefen rund 8000 Demonstranten in dem Zug mit, der nach etwa zwei Stunden am Spreewaldplatz endete. Etwa 300 Demonstranten wurden als gewaltbereit eingestuft, rund 800 als deren Unterstützer. Die Polizei war am 1. Mai mit bis zu 5400 Kräften im Einsatz. Beamte aus mehreren Bundesländern unterstützten die Hauptstadt-Polizei.

In den Vorjahren war es bei dieser Demonstration - immer wieder zu Gewaltausbrüchen gekommen. Die Mai-Krawalle in Kreuzberg hatten erstmals vor 30 Jahren...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen