Revolution von unten: Mit dieser Strategie will Macron Europa erobern

Leonhard Landes
Die Europawahl 2019 im Blick: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Emmanuel Macron setzt zum “Großen Marsch” durch Europa an. Am Mittwochabend hat der Chef von Macrons Partei La République en Marche (“Die Republik in Bewegung”), Christophe Castaner, die Kampagne für die Wahlen des Europäischen Parlaments 2019 vorgestellt.

Dabei setzen der französische Präsident und sein Team auf die gleiche Strategie, die schon bei den Präsidentschaftswahlen 2017 erfolgreich war: die Revolution von unten. 

Macrons Strategie für die Europawahl 2019 – auf den Punkt gebracht.

Die Lage vor der Europawahl:

Bei der Europawahl im Mai 2019 sind die Menschen der dann 27 Mitgliedsstaaten aufgerufen, die 751 Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu wählen.

Da Macron seine Partei erst 2017 gründete, sitzen bisher keine Abgeordneten von En Marche in Brüssel. Direkten Einfluss auf die europäische Gesetzgebung hat die Partei daher bisher nicht.

Macron hat sich bereits 2017 als pro-europäischer Kandidat präsentiert und seine Wahl auch als Mandat zur Umsetzung seiner europäischen Vision verstanden. Mit einem starken Ergebnis bei der Europawahl wird sich Frankreichs Präsident weiter in seinen Vorstellungen gestärkt sehen.

Welche Ziele Macron verfolgt:

Neben seinen Ideen für eine stärkere Integration der Eurozone hatte Macron bereits im September 2017 bei seiner Sorbonner Rede zur Erneuerung der EU die Einführung von “demokratischen Konventen” vorgeschlagen.

Die Konvente sollen Orte sein, an denen die Bürger in den Mitgliedsstaaten über die Zukunft der EU diskutieren und ihre Vorschläge einbringen...

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