Richterbund sieht neue Bewertung schwerer Verkehrsunfälle

Die juristische Aufarbeitung tödlicher Verkehrsunfälle verändert sich aus Sicht des Deutschen Richterbundes. Die Rechtsprechung ...

Die juristische Aufarbeitung tödlicher Verkehrsunfälle verändert sich aus Sicht des Deutschen Richterbundes. Die Rechtsprechung schaue bei schweren Unfällen mittlerweile genauer hin, ob es Indizien für vorsätzliches Handeln gebe, so der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa.

„Die Entwicklung ist neu, ein Grundsatzurteil steht aus”, sagte Gnisa der dpa. In solchen Fällen kommt eine Bestrafung wegen Totschlags oder Mordes in Frage. Früher seien „fast alle Fälle” wegen fahrlässiger Tötung geführt worden. „Das ist natürlich ein niedrigerer Strafrahmen als wenn ich Vorsatz annehme.”

Am Freitag wird in Bremen ein Urteil gegen einen 28 Jahre alten Autofahrer erwartet, dem die Staatsanwaltschaft versuchten Totschlag vorwirft. Laut Anklage hat der Mann im Juni 2016 in Bremen ein 13-jähriges Kind lebensgefährlich verletzt, als er mit seinem Wagen über...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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