Richtig Erste Hilfe leisten: So werden Sie im Ernstfall zum Lebensretter

Stabile Seitenlage, Defibrillator oder Herzmassage? Die MOPO macht den Test.

Beatmen durch die Nase oder den Mund? Wie oft pumpen bei der Herzdruckmassage? Und wie war das noch gleich mit der stabilen Seitenlage? Im Ernstfall sollte jeder Erste Hilfe leisten können – aber mal ehrlich: Wissen Sie genau, wie das geht? Gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Hamburg (ASB) hat die MOPO auf der Spitalerstraße in der City den Lebensretter-Test gemacht.

7.162 Menschen wurden in Deutschland 2015 mit der Diagnose Herzstillstand ins Krankenhaus eingeliefert. Mehr als 5.000 von ihnen starben. In vielen Fällen hätten sie gerettet werden können: Die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht sich, je früher geholfen wird.

So kann der Ersthelfer schnell zum Lebensretter werden – wie auch der Fall von Ken Chiedu aus Barmbek-Nord zeigt. Das Herz des 43-Jährigen hatte in der S-Bahn plötzlich aufgehört zu schlagen. Nur durch das schnelle Handeln zweier Mitfahrer konnte er gerettet werden.

Aber wie macht man so eine Herz-Lungen-Wiederbelebung eigentlich richtig? „Im Idealfall drückt der Retter 30 Mal auf den Brustkorb der hilfsbedürftigen Person – am besten direkt zwischen den beiden Brustwarzen. Außerdem sollte bei überstrecktem Kopf zwei Mal durch Mund oder Nase beatmet werden“, sagt ASB-Hamburg-Fuhrparkleiter Michael B. (59).

„Wichtig ist, dass überhaupt etwas gemacht wird“, ergänzt Sanitäterin und Ausbilderin Constanze C. (19). „Man sollte keine Angst haben zu helfen, auch wenn man nicht genau weiß, wie es geht.“

Dass das zutreffend ist, zeigt auch der Fall von Chiedu – seine Retter handelten nicht lehrbuchkonform, sie ließen die Beatmung sogar ganz weg. Und trotzdem hat der Familienvater überlebt.

Defibrillator: Wenn das Herz nicht richtig schlägt

Wann wende ich das an? Auch einen Defibrillator benutzt man, um Herz-Kreislaufstillstand zu verhindern oder zu...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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