Rigaer Straße : Andrej Holm sieht "mittelgroßes Entsetzen" bei Anwohnern

Baustadtrat Florian Schmidt diskutierte über den geplanten Neubau von Wohnungen. Es gab viel Kritik - auch an der Stimmung im Kiez.

Einen Tag, bevor sich der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit den Bauplänen in der Rigaer Straße berät, wagte sich Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) in den Kiez, um mit den Anwohnern über den aktuellen Stand der Pläne zu diskutieren. Und Schmidt brachte keine guten Nachrichten mit. In drei Projekten sollen mindestens 320 neue Wohnungen entstehen – vermutlich die allermeisten davon im Hochpreissegment. Allerdings hat der Bezirk die Bauvoranfrage für das Projekt in der Rigaer Straße 40 abgelehnt. Für die anderen beiden Neubauprojekte in der Rigaer Straße 71-73 und 36-38 dagegen sind die Pläne und Genehmigungen weit fortgeschritten.

Mehr als 100 Anwohner und Interessierte waren der Einladung des Bezirks zu der Veranstaltung in der Musikschule Friedrichshain gefolgt. Als Moderator hatte Schmidt den Kurzzeit-Baustaatssekretär und stasibelasteten Stadtsoziologen Andrej Holm mitgebracht, der derzeit als Mitarbeiter der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus tätig ist. "Mittelgroßes Entsetzen", machte Holm während der Diskussion bei den Anwohnern über die Pläne aus, "die sich aber wohl nicht so leicht aufhalten lassen".

Alle, die sich zu Wort meldeten, kritisierten die Pläne der Investoren dagegen als überdimensioniert. Schon jetzt herrsche ein Mangel an Kita- und Schulplätzen, der durch den Neubau weiterer Wohnungen verschärft werde.

Aber auch unter den Anwohnern herrscht in ihrer Ablehnung keine Einigkeit. So warfen sich Vertreter des Friedrichshainer Geschichtsvereins und die Betreiber ...

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