RKI-Chef Wieler: Corona-Fallzahlen "immer noch viel zu hoch"

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RKI-Präsident Lothar Wieler
RKI-Präsident Lothar Wieler

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Coronalage in Deutschland nach wie vor als "sehr ernst" ein. "Die Fallzahlen sind insgesamt immer noch sehr hoch, viel zu hoch", sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Infektionen mit dem Virus. Eine "gute Nachricht" sei allerdings, dass die Zahlen aktuell nicht weiter stiegen.

Die Zahlen hätten sich "auf einem hohen Niveau stabilisiert". "Wir wissen aber nicht, ob das schon eine Trendwende ist", sagte Wieler. "Das müssen wir tatsächlich noch abwarten". Der RKI-Chef verwies zudem darauf, dass die Zahlen der schweren Infektionsverläufe und der Intensivpatienten stiegen. Zudem sei auch "die Zahl der Todesfälle weiterhin sehr hoch".

Das RKI hatte am Morgen 22.609 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gemeldet. Das waren rund 5000 Fälle mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg den Angaben zufolge um 251 auf 13.370. Laut den jüngsten Zahlen des RKI wurden in Deutschland seit Beginn der Pandemie 855.916 Infektionsfälle registriert. Die Zahl der Genesenen lag bei rund 562.700.

cfm/ilo