RKI: Coronavirus-Inzidenz in Deutschland erstmals seit drei Monaten unter 100

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Ein Corona-Patient auf einer Intensivstation

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland liegt erstmals seit drei Monaten wieder unter der Marke von 100. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sank der Wert am Donnerstag auf 98. Zudem meldete das RKI 941 neue Todesfälle von Corona-Infizierten innerhalb von 24 Stunden.

Zuletzt hatte die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums – am 29. Oktober unter 100 gelegen. Die Zahl der neu gemeldeten Infektionen lag bei 17.553.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab von Bund und Ländern für die Verhängung und Lockerung von Corona-Restriktionen. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 50 zu drücken. Zuletzt unter 50 gelegen hatte der Wert am 20. Oktober. In den Monaten davor waren jeweils deutlich niedrigere Werte verzeichnet worden. Der bisherige Höchstwert wurde mit 197,6 am 22. Dezember erreicht.

Die Gesamtzahl der Infektionen gab das Robert-Koch-Institut am Donnerstag mit 2.178.828 an, die Gesamtzahl der Todesfälle erhöhte sich auf 54.913. Am Mittwochmorgen hatte das RKI eine Gesamtzahl von 53.972 Todesfällen gemeldet.

jp/bk