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Rodel-WM: Bronze für Wendl/Arlt

WM-Bronze in Altenberg: Wendl (r.) und Arlt (IMAGO/GEPA pictures/ Daniel Schoenherr)
WM-Bronze in Altenberg: Wendl (r.) und Arlt (IMAGO/GEPA pictures/ Daniel Schoenherr)

Die Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) haben bei der Heim-WM in Altenberg Bronze im Doppelsitzer und damit die fünfte Medaille für das deutsche Team gewonnen. Am Samstag musste sich das Duo nur den neuen Weltmeistern Juri Gatt/Riccardo Schöpf und Thomas Steu/Wolfgang Kindl aus Österreich geschlagen geben. Zu Gold fehlten 0,355 Sekunden.

"Wir haben richtig fighten müssen im zweiten Lauf", sagte Wendl nach dem Rennen sichtlich glücklich: "Der Rückstand zu den Österreichern, davor müssen wir den Hut ziehen. Die haben im Sommer super gearbeitet. Wir sind aber superhappy, wir haben einen geilen Wettkampf gezeigt und freuen uns morgen auf die Teamstaffel. Da können wir nochmal unsere Stärken ausspielen."

Wendl/Arlt, die nach dem ersten Durchgang Vierte gewesen waren, profitierten von einem Fehler der Sprint-Weltmeister Martins Bots/Roberts Plume (Lettland) und sicherten sich noch den Platz auf dem Podium. Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (Schwarza/Zella-Mehlis) wurden Achte.

Schlechter lief es bei den Frauen, die bereits im Sprint am Freitag enttäuscht hatten. Dajana Eitberger und Saskia Schirmer (Ilmenau/Berchtesgaden) erreichten auf Rang sechs noch das beste Ergebnis. Auch in dieser Konkurrenz ging der Titel an ein Duo aus Österreich: Selina Egle und Lara Kipp triumphierten vor Anda Upite/Zane Kaluma (Lettland) und Chevonne Forgan/Sophie Kirkby (USA)

"Da scheitern wir einfach. Das tut richtig weh", sagte Eitberger im ZDF. Vor allem die frisch gebackenen Europameisterinnen Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal (Altenberg/Winterberg), im Sprint nach großen Problemen mit der Bahn auf den 14. und damit vorletzten Rang, enttäuschten mit Platz 13 erneut. Elisa-Marie Storch/Pauline Patz (Suhl/Schmalkalden) erreichten Platz zwölf.

"Ich bin einfach enttäuscht", sagte Degenhardt. Rosenthal richtete den Blick bereits auf die nächsten Events: "Einfach einen Haken dran. Im Weltcup sind wir immer noch vorne, da greifen wir an."