Roland B. droht lebenslange Haft - Anklage im Giesinger Stalking-Mord erhoben

Ralph Hub

Roland B. (45) soll seine Ex-Freundin erstochen haben. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

München - Es ist ein besonders abscheuliches und brutales Verbrechen. Das Opfer, die 45-jährige Architektin Tsin-ieh L., lebte in ständiger Angst vor ihrem Peiniger. Der Stalker lauerte seiner Ex-Freundin im August letzten Jahres vor einem Mietshaus in der Bayrischzeller Straße in Obergiesing auf und stach sie mit einem Messer nieder. Die Polizei fasste den mutmaßlichen Täter Monate später. Er lebte getarnt unter Pilgern auf dem Jakobsweg.

Nach dem Mord tauchte Roland B. unter. Monatelang gab es kein Lebenszeichen. Manche hielten ihn deshalb bereits für tot, glaubte, er habe Selbstmord begangen. Tatsächlich hatte er sich in Richtung Spanien abgesetzt. Über 2000 Kilometer ging seine Flucht. Wie ihm das gelang, ist unklar. Details hat Roland B. bisher nicht verraten. Er überquerte die Pyrenäen in westlicher Richtung und mischte sich, um nicht aufzufallen, auf dem Jakobsweg unter die Pilger. Immer in der Angst entdeckt und festgenommen zu werden, wie er später in der U-Haft Ermittlern erzählte.
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