Auf dem roten Teppich: Man sieht Ihnen Ihr Alter gar nicht an ...

Berlin. Neulich fragte mich ein Schauspieler bei der Freigabe seiner Interviewzitate, ob es denn wirklich notwendig sei, dass sein Alter im Text genannt werde. Er werde schließlich immer für jüngere Rollen besetzt und überhaupt, man ist doch immer nur so alt, wie man sich fühlt. Den Gefallen konnte ich ihm leider nicht tun. Die Altersangabe gehört im Klatschjournalismus quasi zur Grundausstattung. Zugegeben, nicht selten spielt dabei eine gewisse Häme eine Rolle. Peter Maffay (70): Seine Neue ist 38 Jahre jünger! Madonna (61): Ist dieses Outfit noch altersgemäß? Ich freue mich schon auf eine Häufung dieser Geschichten im bevorstehenden Sommerloch. Als Vorboten habe ich schon ein paar Nippel- und Höschenblitzer ausgemacht.

Kein Wunder also, dass mancher Prominente einiges an Aufwand betreibt, um dem Zahn der Zeit mit ärztlicher Hilfe ein Schnippchen zu schlagen. Oder besser noch: Verwirrung um das eigene Geburtsjahr stiften und so für Verzweiflung bei der zahlenversessenen Journaille sorgen. Karl Lagerfeld kolportierte Zeit seines Lebens mehrere Versionen des Jahres seiner Menschwerdung. Schuld war offiziell natürlich nicht die Angst vor der eigenen Vergänglichkeit, sondern eine buchhalterische Unstimmigkeit, verursacht von Mutti. Auch Anastacia, Jennifer Lopez, Sandra Bullock, James Blunt und Maren Gilzer schummelten sich jahrelang jünger. Elisabeth von Österreich-Ungarn alias Sissi ließ sich nach ihrem 30. Geburtstag überhaupt nicht mehr fotografieren, um in der Öffentlichkeit das Bi...

Lesen Sie hier weiter!