ROUNDUP/Aktien New York: Erholungsversuch abgebrochen - Omikron und Fed belasten

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Erholungsversuch an der New Yorker Wall Street vom Wochenstart hat am Dienstag erst einmal ein Ende gefunden. Erneut haben Corona-Sorgen die Anleger fest im Griff, nachdem Moderna <US60770K1079>-Chef Stephane Bancel der "Financial Times" gesagt hatte, bestehende Impfstoffe dürften mit der neuen Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten.

Zudem betonte US-Notenbankchef Jerome Powell bei einer Rede, dass die Inflation nicht länger als nur vorübergehendes Phänomen betrachtet werden dürfe. Das Risiko einer höhere Inflationsrate sei gestiegen.

Der Dow Jones Industrial <US2605661048> gab im frühen Handel um rund ein Prozent auf 34 793,41 Punkte nach. Für den zu Ende gehenden November steuert der US-Leitindex damit auf ein Minus von etwa zweieinhalb Prozent zu. Die bisherige Jahresbilanz fällt indes mit rund 14 Prozent klar positiv aus.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> sank am Dienstag um 0,9 Prozent auf 4615,47 Zähler. An der Nasdaq gab zuletzt auch der Auswahlindex 100 <US6311011026> nach einem anfangs stabilen Verlauf um 0,8 Prozent nach und sank damit auf 16 275,26 Punkte. Für ihn zeichnet sich ein Monatsgewinn von etwa dreieinhalb Prozent ab, bei einem Jahresplus von bislang noch um die 27 Prozent.

Für die Anteilsscheine von Moderna sowie Biontech <US09075V1026> ging es nach kräftigen Erholungsgewinnen der vergangenen zwei Handelstage spürbar abwärts. Beide sackten um 5,2 Prozent ab. Novavax <US6700021040> indes gewannen nach einem Rückschlag am Vortag 2,9 Prozent. Das US-Pharmaunternehmen hatte vor knapp zwei Wochen eine Marktzulassung für seinen proteinbasierten Corona-Impfstoff in der EU beantragt.

UnitedHealth <US91324P1021> gaben um marktkonforme 0,9 Prozent nach. Der Krankenversicherer hatte sich am Vorabend ein wenig zuversichtlicher als bisher zum laufenden Jahr geäußert. Zudem gab er einen ersten Ausblick auf 2022.

Die Aktien von Meta <US30303M1027>, dem Mutterunternehmen von Facebook, gaben an der Nasdaq ebenfalls um 0,9 Prozent nach. Die britische Wettbewerbsbehörde (CMA) will den Techkonzern zwingen, die im vergangenen Jahr übernommene Clip-Plattform Giphy wieder zu verkaufen. Der Zusammenschluss schwäche den Wettbewerb zwischen Online-Diensten in Großbritannien, hieß es. Ein Unternehmenssprecher von Meta sagte dazu, es werde erwogen Widerspruch gegen die Anordnung einzulegen.

Apple <US0378331005> stiegen an der Dow-Spitze um 2,2 Prozent und laufen damit wieder auf ihr Rekordhoch zu, dass sie vor wenigen Tagen knapp unter 166 US-Dollar erreicht hatten.

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