Bei Routineeinsatz wegen Fahrrad: Polizisten entdecken zufällig Gewaltverbrechen

Bei einem Routineeinsatz wegen eines gestohlenen Fahrrads haben Polizisten in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern zufällig ein tödliches Gewaltverbrechen entdeckt. Durch ein Fenster in einem Mehrfamilienhaus sahen sie dabei eine leblose 63-Jährige. (Daniel ROLAND)
Bei einem Routineeinsatz wegen eines gestohlenen Fahrrads haben Polizisten in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern zufällig ein tödliches Gewaltverbrechen entdeckt. Durch ein Fenster in einem Mehrfamilienhaus sahen sie dabei eine leblose 63-Jährige. (Daniel ROLAND)

Bei einem Routineeinsatz wegen eines gestohlenen Fahrrads haben Polizisten in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern zufällig ein tödliches Gewaltverbrechen entdeckt. Durch ein Fenster sahen sie dabei am Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus die Leiche einer 63-Jährigen, wie die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mitteilte. Die Frau wies demnach schwere Verletzungen auf, die auf einen Angriff hinwiesen.

Nach Angaben der Beamten befand sich ein 37-jähriger Tatverdächtiger in Gewahrsam, die Staatsanwaltschaft prüfte demnach dessen Unterbringung in einer Psychiatrie. Die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass er die Getötete "zumindest kannte", erklärten die Ermittler am Donnerstag weiter.

Der Verdächtige war demnach kurz nach dem Fund der Leiche am Mittwochabend zunächst noch unabhängig davon wegen Belästigung von Passanten in Gewahrsam genommen worden. Laut Polizei ging er diese verbal und körperlich aggressiv an und wies einen Atemalkoholgehalt von 1,56 Promille auf.

Er sollte wegen eines "psychischen Ausnahmezustands" in ein Krankenhaus gebracht werden. Zeitgleich sei dann jedoch der Tatverdacht wegen der Tötung der Frau gegen ihn aufgekommen, teilten die Beamten weiter mit. Zusätzliche Einzelheiten könnten wegen der laufenden Ermittlungen zunächst nicht mitgeteilt werden.

bro/cfm