Ruhige Abi-Mottowoche: Dennoch klagen einzelne Schulen über große Schäden

Die meisten Schüler hielten sich an den Appell der Bezirksschülervertretung.

Die Abi-Mottowoche in Köln verlief in diesem Jahr weitestgehend friedlich. Die meisten Schüler hielten sich, nach Angaben der Stadt, an den Appell der Bezirksschülervertretung und feierten eine gewaltfreie Mottowoche ohne einen „Abikrieg“.

Dennoch wurden einzelne Schulen stark beschädigt. Laut Stadt demolierten Abiturienten in der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln Höhenberg einige Klassenräume, beschmierten Fenster und Wände mit Rasierschaum, verteilten auf dem gesamten Schulhof Mehl und Klopapier und warfen rohe Eier an die Fensterscheiben. Die Höhe des Schadens ist noch nicht klar.

Unbekannte stahlen Metallbuchstaben des Schulnamens

Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln-Höhenhaus gossen im Foyer Buttersäure aus. Der Boden muss eventuell komplett renoviert werden. Nach Angaben der Stadt sprühten am Gymnasium Thusneldastraße in Köln-Deutz einige Abiturienten ein Graffiti an die Hofwand.

Unbekannte stahlen zudem am Gymnasium Kreuzgasse während der Mottowoche einzelne Metallbuchstaben des Schulnamens. Der Schaden beläuft sich auf 2000 Euro. Außerdem verschmutzen laut Stadt Abiturienten an sieben weiteren Schulen Wände und Gehwege mit Eiern, Klopapier, Aufklebern und Mehl.

Die Stadt Köln will, dass die Schulen, wie in den vergangenen Jahren, selbst für die Schäden aufkommen. Insgesamt zeigte sich die Stadt erfreut über den friedlichen Verlauf der diesjährigen Mottowoche. Auch die Polzei zieht ein positives Fazit: „Es gab keine nennenswerten Vorfälle.“ (jse)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen