Das ist die russische Kräuterbrause, die Coca-Cola in Russland ersetzen soll - es gibt sie seit der Sowjet-Zeit

Coca-Cola hat sich auf dem russischen Markt zurückgezogen. - Copyright: akub Porzycki/NurPhoto via Getty Images
Coca-Cola hat sich auf dem russischen Markt zurückgezogen. - Copyright: akub Porzycki/NurPhoto via Getty Images

Seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine haben Länder weltweit Sanktionen gegen Russland beschlossen. Viele westliche Unternehmen haben sich mittlerweile vom russischen Markt zurückgezogen. Darunter auch die beiden größten Softdrinkhersteller Coca-Cola und PepsiCo. Ein Hersteller aus Russland will das Vakuum nutzen und die Nummer eins auf dem heimischen Markt werden.

Der Softdrinkhersteller Chernogolovka will in Russland das führende Unternehmen bei den Erfrischungsgetränken werden. Im Gespräch mit "Reuters" sagte die Vorstandschefin Natalia Sachnina: "Wir waren, sind und werden der größte russische Getränkehersteller sein." Auf dem heimischen Markt winken Milliarden-Umsätze.

US-Präsident Truman mochte angeblich Chernogolovka

2021 lag der Marktanteil von Chernogolovka in Russland bei 8,5 Prozent, wie es heißt. Seit Jahresbeginn habe sich der Anteil jedoch verdoppelt. Eine große Rolle spielt dabei der Rückzug von Coca-Cola und Pepsi. In den nächsten Jahren will das Unternehmen über die Hälfte des russischen Markts kontrollieren.

Der Hersteller ist nach einer Stadt in der Nähe Moskaus benannt. Neben Cola stellt das Unternehmen auch Limonaden und Energydrinks her. Einige der Getränke von Chernogolovka haben bereits seit Jahren Kultstatus in Russland. Die Limonade namens "Duchess" war demnach eines der Lieblingsgetränke vom ehemaligen sowjetischen Präsidenten Nikita Chruschtschow.

Eine weitere Geschichte besagt, dass der sowjetische Diktator Josef Stalin dem damaligen US-Präsidenten Harry S. Truman mehrere Flaschen des Getränks zuschickte, nachdem Truman Stalin 1000 Flaschen Coca-Cola gesendet hatte. Truman war demnach ebenfalls sehr begeistert von dem Erfrischungsgetränk.

kh

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