Russland: Trauer um die Opfer von St. Petersburg

Einen Tag nach dem Anschlag zeigen Menschen in St. Petersburg Solidarität mit den Opfern. Trauernde legten vor dem Eingang der U-Bahn-Haltestellen Sennaja Ploschtschad und Technologisches Institut Blumen nieder. Die Flaggen wehten auf Halbmast. In St. Petersburg gelten drei Tage Trauer, wie die Nachrichtenagentur Tass berichtet.

Der Augenzeuge Eldar Bagirow erinnert sich an den Moment der Explosion: “Ich saß auf einem Platz, zwei Freunde von mir standen neben mir. Links von mir blitzte im Tunnel ein Licht auf. Irgendetwas fiel auf mich, ich glaube, es war eine brennende Lampe. Ich habe meinen Freunden gesagt, dass sie sich ducken sollen und ihre Köpfe schützen sollen. Ich hatte wirklich große Angst. Am schlimmsten war die Befürchtung, dass es noch eine Explosion geben könnte. Dann gerieten die Menschen in Panik.”

Die U-Bahn fährt wieder. Doch nach dem Angriff herrscht bei vielen Petersburgerinnen und Petersburgern immer noch Fassungslosigkeit. “Was ist nur los mit den Menschen? Das ist schrecklich”, sagt eine ältere Frau unter Tränen. “Es ist unerhört. Die sollten bestraft werden. Möge das Schicksal sie bestrafen.”

Nicht nur in St. Petersburg, auch in Moskau, fanden Trauergottesdienste statt.

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